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Yashima Wastes (Yashima-ga-hara Shitsugen) ist eines der repräsentativsten Hochmoore Japans. Es liegt im nordwestlichen Teil der Kirigamine-Hochebene in der Präfektur Nagano auf einer Höhe von 1.630 m. Mit einer Fläche von 43,2 Hektar und einer Geschichte, die bis zu 12.000 Jahre zurückreicht, ist es ein Ort von unschätzbarem Wert. Bereits 1939 wurde das Gebiet als nationales Naturdenkmal ausgewiesen. Die weite Graslandschaft, geprägt durch verschiedene Moosarten, harmoniert perfekt mit dem tiefblauen Himmel und den umliegenden Bergen und bietet Besuchern ein tief bewegendes Naturerlebnis.
Dieses Moor wurde durch die natürlichen Prozesse der Urzeit geformt. Die Torfschicht erreicht eine Dicke von etwa 8,05 m, was auf die jahrtausendelange Ablagerung organischer Materie zurückzuführen ist. Diese Schicht bildet die Basis für ein extrem vielfältiges Ökosystem, darunter etwa 18 verschiedene Arten von Torfmoosen. Die Region ist eng mit der Natur verbunden und wird heute von Wanderern und Naturliebhabern geschätzt, die die ikonische Landschaft der Kirigamine-Hochebene schützen.

Der größte Reiz von Yashima Wastes liegt in der wechselnden Farbenpracht der Flora. Besonders im Juni blüht der Renge-Azalea (Rhododendron simsii) und im Juli die Nikko-Iris (Lilium japonicum), was das gesamte Moor in ein leuchtendes Farbenmeer verwandelt. Zudem gehört das Gebiet zur Liste der „100 Klänge der Natur“ des Umweltministeriums – das Rufen der japanischen Laubfrösche ist hier ein akustisches Highlight. Der Rundweg (ca. 3,8 km) ist relativ flach und gut gepflegt, sodass man auch die Panoramablicke auf die umliegenden Gipfel genießen kann.
Die Landschaft verändert sich drastisch je nach Saison:

In der Umgebung können Sie die Natur hautnah erleben. Der gut ausgebaute Rundweg (Gehzeit ca. 1 Stunde 7 Minuten) ist auch für Anfänger leicht zu bewältigen. Für Erfahrene bieten die umliegenden Berge anspruchsvollere Trekking-Touren. Ob durch das Hören der Naturgeräusche oder das Riechen der Bergflora – ein Aufenthalt hier ist eine perfekte Auszeit vom Alltag.
Die Umgebung bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Ausflug abzurunden. Entlang der „Venus Line“, einer der schönsten Panoramastraßen der Region, finden Sie viele touristische Stopps. Zudem empfiehlt sich nach der Wanderung ein Besuch in einem der Onsen-Betriebe in der Nähe des Shirakaba-Sees, wie zum Beispiel „Koten-no-yu“, um die Muskeln zu entspannen.
