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Der Yanba Dam (Yanba Dam) befindet sich in der Gemeinde Naganohara, Distrikt Agatsuma, Präfektur Gunma. Er wurde am 1. April 2020 in Betrieb genommen und dient als Mehrzweckanlage am Fluss Agatsuma, einem wichtigen Nebenfluss des Tone-Flusses. Es handelt sich um einen Gravitationsstaudamm mit einer beeindruckenden Höhe von 116 Metern. Der durch den Damm entstandene Stausee trägt den Namen „Yanba-Agatsuma-See“ und spielt eine entscheidende Rolle bei der Wasserversorgung der Kanto-Region (einschließlich der Metropolregion Tokio), dem Hochwasserschutz sowie der Stromerzeugung. Die gewaltige Dimension der Anlage kombiniert mit der idyllischen Natur macht diesen Ort zu einem faszinierenden Ziel für Besucher.
Das Bauprojekt des Yanba Dam basiert auf dem „Tone-Fluss-Sanierungsprojekt“ von 1952. Die Konstruktion war ein historisches Projekt, das enorme finanzielle Mittel in Anspruch nahm, um die Wasserknappheit in der Kanto-Region zu lindern und den Hochwasserschutz zu gewährleisten. Der Bau war geprägt von intensiven Diskussionen und der engen Abstimmung mit der lokalen Bevölkerung. Die technische Brillanz des Damms wurde auch national gewürdigt: Im Geschäftsjahr 2024 erhielt das Projekt den „Japan Society of Civil Engineers Design Award“ (Excellent Design Award), was die Bedeutung der Architektur und des Designs unterstreicht.

Die Struktur des Damms selbst ist das Haupthighlight. Die Verwendung von Radialtoren (Radial Gates) ermöglicht es, die monumentale Skala der Anlage aus nächster Nähe zu erleben. Die weite Wasserfläche des Yanba-Agatsuma-Sees, eingebettet in die umliegende Berglandschaft, bietet zudem perfekte Fotomotive. Mit einer Kronenlänge von etwa 290,8 Metern ist der Damm ein Meisterwerk der modernen Ziviltechnik. Flussabwärts befindet sich zudem das Kraftwerk Yanba, das die nachhaltige Wasserkraft zur Energiegewinnung nutzt.
Die Umgebung des Damms zeigt je nach Jahreszeit ein völlig neues Gesicht. Besonders zur Zeit der Laubfärbung oder wenn der See in vollem Glanz erstrahlt, ist die Landschaft besonders fotogen. Im Sommer werden gelegentlich touristische Aktivitäten wie Fahrten mit Amphibienbussen angeboten. Bitte beachten Sie, dass im Winter bestimmte Bereiche wie die „Yanba Mitsumono-Dai“ Aussichtsplattform gesperrt sein können. Ein Besuch während der hellen Tagesstunden ist ideal, um die Reflexionen auf dem Wasser und die massive Struktur des Damms optimal einzufangen.

Rund um den Stausee gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Natur zu genießen. Dazu gehören Spaziergänge am Ufer sowie spezielle Rundfahrten mit Amphibienbussen oder Ausflugsschiffen. Da sich das Angebot je nach Saison (z. B. Wasserbus vs. Boot) ändern kann, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen saisonalen Programme. Zudem gibt es Informationszentren, in denen man mehr über die Funktion und die Geschichte des Damms lernen kann, was den Besuch zu einer informativen Reise macht.
In der direkten Umgebung finden Sie Einrichtungen zur Förderung des regionalen Tourismus. An der „Michi-no-Eki Yanba Furusato-kan“ können Besucher lokale Spezialitäten und kulinarische Köstlichkeiten der Region genießen. Auch das „Mizu-no-Eki“ (Wasser-Station) dient als Ausgangspunkt, um die Schönheit des Sees zu erleben. Diese Einrichtungen sind Teil der regionalen Wiederbelebung und bieten eine tiefe Verbindung zur Geschichte des Ortes.
Da sich der Dammlage in einem naturbelassenen Gebiet befindet, wird das Tragen von festem Schuhwerk und bequemer Kleidung empfohlen. Wenn Sie an Wanderungen oder saisonalen Aktivitäten teilnehmen, sollten Sie auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein. Bitte achten Sie auf die Sicherheitsregeln der Anlage und respektieren Sie die Natur sowie die öffentlichen Einrichtungen.