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Warai-ko ist ein traditionelles rituelles Fest, das tief in der Geschichte der Region Omata im Bezirk Daido der Stadt Hofu, Präfektur Yamaguchi, verwurzelt ist. Das Fest ist als immaterielles Kulturgut der Stadt Hofu anerkannt und wird aufgrund seines außergewöhnlichen Charakters oft als eine der „wunderbarsten Kuriositäten der Welt“ bezeichnet.
Bei diesem Ritual geht es nicht bloß um oberflächliche Unterhaltung durch „Lachen“. Es ist ein tief spirituelles Ereignis, bei dem die Menschen den Agrargottheit Otoshi-gami begrüßen, um für die diesjährige Ernte zu danken und um eine reiche Ernte für das kommende Jahr zu bitten. Das Bild der Teilnehmer, die einander gegenüberstehen und laut gemeinsam lachen, um Freude und Wünsche zu teilen, ist ein kraftvolles Symbol für den Geist der traditionellen japanischen Gemeinschaft.
Die Ursprünge von Warai-ko sind sehr alt. Laut den Überlieferungen des Omata Hachiman-gu Schreins reicht die Tradition bis in das Jahr 1199 (die Regierungszeit von Shochi im Kamakura-Zeitalter) zurück. Ursprünglich als landwirtschaftliches Fest konzipiert, wurde das Ritual etabliert, um am ersten Tag des 12. Monats des alten Mondkalenders die Gottheit der Landwirtschaft zu empfangen und die Ernte zu feiern.
Diese Tradition wurde über Jahrhunderte hinweg von der lokalen Gemeinschaft sorgfältig bewahrt. Historisch gesehen wurde das Fest durch 21 ausgewählte Haushalte innerhalb der Gemeinschaft vererbt. Jedes Jahr übernimmt einer dieser Haushalte die Rolle des „Toya“ (Gastgeber), der den Ort für die Zeremonie bereitstellt. Auch wenn sich die Bräuche im Laufe der Zeit leicht gewandelt haben – so war das Fest früher beispielsweise Frauen vorbehalten – spiegelt die heutliche Form die Anpassungsfähigkeit der Gemeinschaft an die moderne Zeit wider, während der Kern des rituellen Lachens unverändert bleibt.