
Guide
Das Tanimura Museum befindet sich in einer malerischen, naturreichen Umgebung in der Stadt Itoigawa, Präfektur Niigata. Der direkt angrenzende Garten Taisui-en wurde 1981 als klassischer Beobachtungsgarten angelegt. Das Design nutzt die natürliche Schönheit der Umgebung, indem es die zwei durch das Tal fließenden Bäche und die fern liegenden Bergketten geschickt als „Shakkei“ (geborgte Landschaft) in die Gestaltung einbezieht. Auch der Hisui-en Garten gehört zum Komplex und besticht durch seine kunstvollen Steinsetzungen und die sich ständig wandelnde Ästhetik der Jahreszeiten. Ein besonderes Wahrzeichen ist die monumentale Kannon-Statie aus Naturstein am Eingang, die etwa 8 Meter hoch und 90 Tonnen schwer ist und dem Ort eine spirituelle Erhabenheit verleiht.
Taisui-en ist ein Meisterwerk der Gartenkunst, bei dem die Harmonie zwischen natürlichen Elementen und künstlich gestalteten Formen im Vordergrund steht. Die Gestaltung orientiert sich an der Topografie der Region und bewahrt die traditionelle japanische Gartenkultur in einem modernen Kontext. Die Region um Itoigawa ist zudem historisch eng mit dem Abbau von Mineralien wie Jade (Hisui) verbunden, was die tiefe Verbindung der lokalen Kultur zur Natur und den Schätzen der Erde unterstreicht.

Im gesamten Gelände finden Sie beeindruckende Steinmetzkunst und Landschaften, die die natürliche Topografie nutzen. Das Highlight ist zweifellos die riesige Kannon-Statue aus Naturstein am Eingang, die durch ihre schiere Größe und Präsenz jeden Besucher in den Bann zieht. Im Taisui-en Garten lässt sich die Technik des Shakkei (geborgte Landschaft) perfekt beobachten, wobei die umliegenden Berge als natürlicher Rahmen für das wechselnde Spiel von Licht, Wetter und Jahreszeiten dienen.
Bitte beachten Sie, dass der Hisui-en Garten aufgrund der Schneefälle von Dezember bis Mitte März aufgrund der Witterung geschlossen bleibt. Ein Besuch in der schneefreien Zeit wird daher empfohlen. Jede Jahreszeit bietet ein neues Spektakel: das frische Grün des Frühlings, die üppige Vegetation des Sommers, die leuchtenden Farben des Herbstes oder die stille Schönheit des Winters (außerhalb der Schließzeiten). Für die beste Wirkung der Farben und Texturen der Steine empfiehlt sich ein Besuch während der hellen Tagesstunden.
Der Fokus liegt auf der Kontemplation und dem Genuss von Kunst und Natur. Neben der Besichtigung der Kunstwerke im Museum können Besucher entspannt durch die weitläufigen Gärten wandern, um die Symbiose aus Natur und Steinmetzkunst zu erleben. Die Architektur des Gartens zielt darauf ab, ein Gefühl der Einheit mit den Bergen und Flüssen zu vermitteln.
Die Stadt Itoigawa ist weltbekannt für ihre Jade-Vorkommen. In der Umgebung finden Sie zahlreiche Geopark-Stationen, wunderschöne Küstenabschnitte und entspannende Onsen-Anlagen (heiße Quellen). Die Lage des Museums in einem Gebirgstal garantiert eine ruhige und friedliche Atmosphäre.
Da Sie viel Zeit im Freien in den Gärten verbringen werden, empfehlen wir dringend festes, bequemes Schuhwerk. Achten Sie zudem auf wetterfeste Kleidung, da das Wetter im Gebirge schnell wechseln kann.