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Suntory Museum of Art

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Suntory Museum of Art

10 Min. Lesezeit

Übersicht & Highlights

Das Suntory Museum of Art ist ein privates Museum in Tokyo Midtown (Minato-ku, Akasaka), das sich auf die klassische japanische Kunst spezialisiert hat. Gegründet im Jahr 1961 von der Getränkemarke Suntory, folgt es dem Leitmotiv „Schönheit im Alltag“. Die Sammlung zeichnet sich durch eine kuratierte Auswahl aus, die die traditionelle japanische Ästhetik mit einem modernen Verständnis verbindet. Ein besonderes Highlight ist die Architektur: Der Entwurf des Gebäudes sowie die Gestaltung des Eingangs stammen von dem weltberühmten Architekten Kengo Kuma, wodurch das Museum selbst ein Kunstwerk der modernen Ästhetik darstellt.

Geschichte und kultureller Hintergrund

Die Geschichte des Museums ist eng mit der Philosophie von Keizo Saji, dem Gründer von Suntory, verknüpft, der die „Schönheit im täglichen Leben“ als zentrales Ideal propagierte. Seit der Eröffnung 1961 (ursprünglich im Palace Building in Marunouchi) hat das Museum seinen Standort gewecht und wurde 2007 mit dem Umzug nach Tokyo Midtown in seiner heutigen, hochmodernen Form wiedereröffnet. Im Jahr 2020 wurde das Gebäude durch eine umfassende Renovierung – einschließlich verbesserter Erdbebensicherheit, neuer LED-Beleuchtung und eines modernisierten Entrees – weiter optimiert, um die Bewahrung des japanischen Erbes für künftige Generationen zu gewährleisten.

Die wichtigsten Attraktionen

Der größte Reiz des Suntory Museum of Art liegt in seinem außergewöhnlichen Bestand. Die Sammlung umfasst etwa 3.000 Objekte, darunter ein Nationalgut (National Treasure) und 15 bedeutende Kulturgüter. Besonders hervorzuheben sind die filigranen Lackarbeiten (Makie), die kostbaren Schriftrollen und die Keramiken, welche die handwerkliche Meisterschaft Japans widerspiegeln. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die beeindruckende Sammlung an Glaskunst, wie etwa Edo Kiriko und Werke von Émile Gallé, die durch das Spiel von Licht und Farbe eine ganz besondere Atmosphäre schaffen.

Empfehlungen nach Jahreszeit und Tageszeit

Die Ausstellungen variieren je nach Saison und thematischen Sonderveranstaltungen. Oft werden Kunstwerke ausgewählt, die die wechselnden Jahreszeiten Japans thematisieren, sodass man bei jedem Besuch eine neue Facette der Schönheit entdeckt. Während der Vormittag und der frühe Nachmittag unter der Woche ideal für ein ruhiges Erlebnis sind, bietet der Freitagabend einen besonderen Vorteil: Das Museum hat bis 20:00 Uhr geöffnet, was einen entspannten Besuch nach der Arbeit in einer ruhigen, stimmungsvollen Atmosphäre ermöglicht.

Erlebnisse & Aktivitäten

Besucher können hier mehr erleben als nur das Betrachten von Objekten; man spürt, wie tief die Ästhetik in der japanischen Lebensweise verwurzelt ist. Der hauseigene Shop bietet zudem exklusive Designartikel und handgefertigte Kunsthandwerke an. Ein Besuch lässt sich perfekt mit einem Aufenthalt in den Cafés oder Geschäften von Tokyo Midtown kombinieren, um Kultur und modernes urbanes Leben zu vereinen.

Umgebung

Das Museum befindet sich im Tokyo Midtown Komplex in der prestigeträchtigen Gegend von Akasaka/Roppongi. Diese Region ist ein kulturelles Zentrum in Tokio. In der Nähe befinden sich das Mori Art Museum und das National Art Center, die zusammen den „Roppongi Art Triangle“ bilden. Nach dem Museumsbesuch lädt die Umgebung mit erstklassigen Restaurants und Boutiquen dazu ein, den modernen Lifestyle von Tokio zu genießen.

Praktische Hinweise für Ihren Besuch

Um Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, beachten Sie bitte Folgendes:

  • *Zahlungsmethoden**: In den Shops und Cafés können gängige Kreditkarten (Visa, MasterCard etc.) genutzt werden. Für bestimmte Käufe kann Bargeld hilfreich sein.
  • *Sprachunterstützung**: Es gibt Informationen und Beschilderungen in englischer Sprache.
  • *Reservierung**: Für einige Sonderausstellungen ist eine Vorabreservierung ratsam. Bitte prüfen Sie dies auf der offiziellen Website.
  • *Kleidung & Verhalten**: Ein gepflegtes Auftreten wird empfohlen. Da das Museum ein Ort der Stille ist, bitten wir um Rücksichtnahme auf andere Gäste.
  • *Fotografie**: Das Fotografieren in den Ausstellungsräumen ist zum Schutz der Kunstwerke und der Urheberrechte meist eingeschränkt oder untersagt. Bitte beachten Sie die lokalen Anweisungen.
  • *Gepäck**: Größere Taschen oder Rucksäcke können in den Schließfächern im Gebäude deponiert werden.
  • *Barrierefreiheit**: Das Gebäude ist barrierefrei gestaltet und ermöglicht den Zugang mit dem Rollstuhl.