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Der Sugamo Sarutahiko Daijin Koshin-do (auch bekannt als Sugamo Koshin-tsuka) ist ein historischer Schrein in Sugamo, Tokio, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1502 (Bunki 2) zurückreichen. Er liegt in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle Koshin-tsuka der Toden Arakawa Linie und ist ein tief verwurzelter Ort des Glaubens für die lokale Gemeinschaft. Der Schrein beherbergt wertvolle Kulturschätze wie die 'Shin-en' (göttliche Affen) Steinfiguren und historische Monumente, die die Traditionen der Edo-Zeit inmitten der modernen Stadt lebendig halten.
Die Geschichte des Schreins begann mit der Errichtung eines Koshin-To (Gedenksteins) mit einer Höhe von etwa 2,4 Metern im Jahr 1502. Trotz eines schweren Schadens durch umstürzende Baumstämme im Jahr 1657 wurde der Turm an der ursprünglichen Stelle wiederaufgebaut. In der frühen Meiji-Zeit wurde der Schrein durch die Einladung der Gottheit Sarutahiko von der Saruta-Schrein in Choshi, Präfektur Chiba, bereichert. Obwohl das Hauptgebäude durch Kriegsschäden zerstört wurde, wurde 1949 ein provisorisches Gebäude errichtet. Durch die Unterstützung der lokalen Gemeinschaft wurden das heutige Hauptgebäude, das Wasserhaus und das Tor sorgfältig gepruft und gepflegt. Der Schrein wird bis heute als Beschützer der Region verehrt, wobei Gebete für Gesundheit und Verkehrssicherheit im Mittelpunkt stehen.

Auf dem Gelände finden sich zahlreiche historische Relikte. Besonders markant sind die zwei Stein-Affen (Shin-en), die links und rechts des Eingangstors wachen, sowie die Steinstatue der 'Drei Affen' (Nicht sehen, nicht hören, nicht sprechen), die als Symbol des Ortes gilt. Zudem gibt es historische Gedenksteine, die berühmte Orte der Edo-Zeit beschreiben, sowie Denkmäler zur Ehrung von Enomoto Ryukichi. Die Laternen mit der Aufschrift 'Sarutahiko Daijin' und die daneben stehenden Banner verleihen dem Schrein eine ganz besondere, authentische Atmosphäre.
Normalerweise bleibt das Innere des Hauptgebäudes geschlossen. Zu besonderen Anlässen wie dem 'Koshin-no-hi' (dem Tag des Koshin) findet jedoch eine feierliche Öffnung statt. An diesen Tagen können Besucher die Innenausstattung und traditionelle Rituale erleben, die sonst verborgen bleiben. Wichtige Termine sind das Neujahrsfest am 1. Januar, das Setsubun-Fest und die jährlichen Koshin-Festivals. Ein Besuch während eines ruhigen Vormittags eignet sich hervorragend, um in der Stille die historischen Steine und Statuen zu betrachten. Eine Anreise mit der Toden Arakawa Linie ist ideal, um den Besuch mit einem Stadtspaziergang zu verbinden.
Besuchen Sie den Schrein, um die tiefe Verbindung zur traditionellen japanischen Spiritualität zu spüren. Nach der rituellen Reinigung am Mizuya (Wasserbecken) können Sie die historischen Monumente und die Drei-Affen-Statue erkunden. An Festtagen können Sie die lebendige Atmosphäre lokaler Zeremonien miterleben. Bei speziellen Festen wie Koshin-no-hi ist es zudem möglich, ein Goshuin (Stempel) zu erhalten, um dieses historische Erlebnis dokumentarisch festzuhalten.
Der Schrein liegt direkt an der Haltestelle Koshin-tsuka der Toden Arakawa Linie, umgeben von charmanten Einkaufsstraßen und Wohnvierteln. Dies macht ihn zu einem idealen Zwischenstopp bei einem Stadtrundgang. Auch die Stationen Nishi-Sugamo und Sugamo (JR Yamanote Line) sind in fußläufiger Entfernung, sodass der Schrein leicht in eine Route durch Tokio integriert werden kann.
Bitte beachten Sie die grundlegenden Etiketten für Schreinbesuche. Wir empfehlen angemessene, bequeme Kleidung. Für Goshuin-Stempel oder Spenden sollten Sie Bargeld bereithalten. Wenn religiöse Zeremonien stattfinden, bitten wir um Diskretion und darum, keine Fotos zu machen. Bitte respektieren Sie die Stille und berühren Sie die historischen Steine und Statuen nicht, um deren Erhalt zu gewährleisten.