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Soma Nomame ist ein historisches Fest, das in der Region Nakamura in der Stadt Soma (Präfektur Fukushima) sowie in den nördlichen Gebieten der Hamadori-Region gefeiert wird. Es handelt sich um eine heilige Zeremonie im Zusammenhang mit den drei Myojin-Schreinen: Soma Nakamura-Schrein, Soma Ota-Schrein und Soma Odaka-Schrein. Im Jahr 1952 wurde das Fest als nationales immaterielles Kulturgut Japans anerkannt. Es gilt als Vorbote der Sommerfeste in der Tohoku-Region und ist als eines der sechs bedeutendsten Feste der Region bekannt. Die Highlights sind die Nomagake-Pferdejagd, das Katchu Keiba (Rennen der gepanzerten Reiter) sowie der Wettkampf um die heilige Flagge (Shinki Sodatsusen) und die feierlichen Prozessionen.
Der Ursprung dieses Festes lässt sich bis in die Zeit vor der Kamakura-Ära zurückverfolgen. Es wird angenommen, dass die Tradition begann, als die Vorfahren des Soma-Clans wilde Pferde auf dem Gelände ausließen, um militärische Übungen zu simulieren. Obwohl solche Übungen nach der Gründung des Kamakura-Shogunats streng reglementiert wurden, konnte die Tradition durch die Bezeichnung als „heilige Zeremonie“ (Shinji) bewahrt werden. Während der Edo-Zeit entwickelte sich das Fest zu einem offiziellen Ereignis des Soma-Clans. Um die Besucher vor der extremen Sommerhitze zu schützen, wurde der Termin angepasst: Seit 2024 findet das Fest in der letzten Maiwoche statt, was eine angenehmere Atmosphäre für die Beobachtung der Samurai-Kultur bietet.
Das spektakulärste Element von Soma Nomame ist die dynamische Verbindung zwischen Mensch und Pferd. Besonders das Katchu Keiba, bei dem gepanzerte Krieger in vollem Galopp um die Vorherrschaft kämpfen, ist ein atemberaubender Anblick. Auch die Prozessionen durch die Straßen, bei denen die prächtigen Kostüme und die geschmückten Pferde aus der Ära der Samurai hautnah erlebt werden können, versetzen die Zuschauer in Staunen. Diese Ereignisse sind weit mehr als reine Vorführungen; sie sind tief verwurzelte, heilige Rituale.
Aufgrund der geänderten Terminierung findet das Fest nun in der letzten Maiwoche (Samstag bis Montag) statt, um der Hitze zu entgehen. Die milden Temperaturen im Frühling sind ideal für die Beobachtung. Da es Unterschiede zwischen den Tagen der rein rituellen Zeremonien und den eher festlichen Tagen gibt, wird empfohlen, den detaillierten Zeitplan vorab zu prüfen. Die hellen Tagesstunden bieten die beste Gelegenheit, die feinen Details der Rüstungen und die kraftvolle Bewegung der Pferde fotografisch festzuhalten.
Um das volle Erlebnis zu genießen, sollten Sie die Atmosphäre der Samurai-Kultur mit allen Sinnen aufsaugen – das Hufgeklapper, das Klirren der Rüstungen und die Energie der Menge. Für die besten Sichtweisen empfiehlt es sich, frühzeitig vor Ort zu sein. Bitte beachten Sie, dass es sich um eine heilige Zeremonie handelt, wes Daher ist ein respektvoller Umgang mit den Teilnehmern und der Umgebung wichtig.
Das Fest findet in der Nähe historischer Schreine wie dem Soma Nakamura-Schrein statt, die das kulturelle Herz der Region bilden. Die Umgebung von Soma bietet zahlreiche historische Stätten, die die Geschichte des Soma-Clans lebendig halten.