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Shiriyazaki ist die nordöstlichste Landspitze der Hauptinsel Honshu und liegt in der Gemeinde Higashidori, Präfektur Aomori. In der Vergangenheit aufgrund der gefährlichen Seefahrt auch als „Grab des Meeres“ bekannt, bietet der Ort heute eine spektakuläre Aussicht auf die zerklüftete Küstenlinie und den ikonischen weißen Shiriyazaki-Leuchtturm. Ein besonderes Merkmal ist die friedliche Koexistenz der Natur und der traditionellen Pferdezucht.
Die Region um Shiriyazaki ist tief in der Kultur der „Kandachi-Pferde“ verwurzelt. Diese robusten Pferde wurden über Generationen hinweg so gezüchtet, dass sie den extremen klimatischen Bedingungen der Region trotzen können. Diese Tradition der Viehhaltung ist ein lebendiges Erbe der lokalen Geschichte. Der Shiriyazaki-Leuchtturm selbst ist ein historisches Wahrzeichen mit einer über 120-jährigen Geschichte und dient als Orientierungspunkt für die Region.

Das Herzstück ist der Shiriyazaki-Leuchtturm. Wenn Sie die 128 Stufen im Inneren erklimmen, werden Sie mit einem atemberaubenden Panorama belohnt, das den Blick über die weite Tsugaru-Straße bis hin zum Pazifik ermöglicht. Ein weiteres Highlight ist die Beobachtung der Kandachi-Pferde, die auf den umliegenden Weiden grasen. Besonders zwischen April und Juni, während der Geburtszeit der Fohlen, bietet sich ein besonders bewegender Anblick. Die Farben des Meeres und die Stimmung des Himmels verändern sich je nach Tageszeit und Jahreszeit ständig.
Besonders im Herbst (Oktober bis November) ist die Luft besonders klar, was die Sicht auf das Meer und die Landschaft intensiviert. Von April bis Juni können Sie die Geburtszeit der Kandachi-Fohlen miterleben. Bitte beachten Sie, dass der Zugang zum Leuchtturm während der Wintermonate (Dezember bis März) eingeschränkt sein kann oder die Einrichtung geschlossen ist. Ein Besuch während der hellen Tagesstunden wird empfohlen, um die beste Sicht auf das Meer und die Pferde zu haben.

Der Fokus liegt hier auf dem stillen Beobachten der Natur und der Geschichte. Das Erklimmen des Leuchtturms bietet ein unvergleichliches Panorama aus der Höhe. Die Pferde halten sich auf den durch Zäune abgegrenzten Weiden auf, sodass Sie sie aus einer respektvollen Distanz beobachten können, ohne ihre natürliche Umgebung zu stören.
In der Nähe finden Sie Orte wie den „Sarugamori Hibamotsurin“-Wald, der ideal für Naturbeobachtungen ist, sowie das „Gyukawacho Rest House“ für eine kurze Pause. Die Region ist auch Teil des Shimokita Geoparks, was sie zu einem spannenden Ziel für Geologie- und Naturinteressierte macht.
Da es an der Küste sehr windig sein kann, empfehlen wir wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk für den Aufstieg zum Leuchtturm. Für den Eintritt zum Leuchtturm ist Bargeld erforderlich. Bitte halten Sie stets einen respektvollen Abstand zu den Pferden und achten Sie beim Fotografieren auf die Ruhe der Tiere und die Natur.