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Die Shinhara・Nuyama Kofungun ist eine staatlich anerkannte historische Stätte in der Stadt Fukuoka, Präfektur Fukuoka. Sie zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Konzentration von Grabhügeln (Kofun) aus, die etwa im 5. bis 6. Jahrhundert errichtet wurden. Die Fundstätte bietet eine beeindruckende Vielfalt an Formen, darunter die charakteristischen Zentai-koen-fun (schlüsselförmige Gräber), Ho-fun (quadratische Gräber) und En-fun (runde Gräber). Da die Gräber zusammen mit der natürlichen Topografie erhalten wurden, bieten sie einen tiefen Einblick in die soziale Struktur und den regionalen Austausch der damaligen Zeit.
Die Gräber wurden zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert erbaut. So wird beispielsweise der 22-go-fun als eines der Gräber der Anführer der Munakata-Clans aus dem 5. Jahrhundert eingestuft. Historische Untersuchungen deuten darauf hin, dass dieses Gebiet einst eine Bucht war, was auf die Bedeutung als Hafen für den diplomatischen und kommerziellen Austausch in der Antike schließen lässt. Die Anordnung und Form der Gräber spiegeln die soziale Hierarchie sowie die Beziehungen zur Yamato-Regierung und zu anderen Regionen wider. Seit 1975 fanden im Zuge von Infrastrukturprojekten insgesamt neun Ausgrabungsphasen statt, die das Verständnis dieser Epoche vertieft haben.

Die Stätte beherbergt zahlreiche Gräber mit unterschiedlichen Dimensionen und Formen:
Da es sich um eine Open-Air-Ausgrabungsstätte handelt, gibt es keine festen Öffnungszeiten oder Eintrittsgebühren. Es wird empfohlen, die Anlage bei Tageslicht zu besuchen, um die Formen und die Topografie der Grabhügel optimal erkennen zu können. Ein Besuch ist zu jeder Jahreszeit möglich.

Die Stätte lädt dazu ein, die architektonischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Grabbr Formen (schlüsselförmig, quadratisch, rund) zu vergleichen. Dies bietet eine faszinierende Gelegenheit, die antiken Bautechniken und die damalige gesellschaftliche Organisation visuell nachzuvollziehen.
Die Umgebung der Gräber ist geprägt von der Geschichte der Landgewinnung. Wo heute Felder und Siedlungen sind, befand sich früher eine Bucht. Diese geografische Lage ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der antiken Handelswege.