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Der Shimizu-Leuchtturm (auch bekannt als Miho-tōdai) befindet sich auf der Miho-Halbinsel im Stadtteil Shimizu der Stadt Shizuoka. Er ist ein historisch bedeutsames Bauwerk und gilt als der erste Leuchtturm Japans, der aus Stahlbeton errichtet wurde. Seit seiner ersten Inbetriebnahme am 1. März 1912 hat er über ein Jahrhundert lang die Schifffahrt in der Suruga-Bucht sicher geleitet. Aufgrund seiner architektonischen Bedeutung wurde er als „Industriedenkmal der Moderne“ sowie als „Empfohlenes Erbe des Japan Institute of Civil Engineering“ ausgezeichnet. Umgeben von der malerischen Küstenlandschaft von Miho no Matsubara, die zum UNESCO-Welterbe zählen könnte, bietet der Leuchtturm eine elegante Kulisse vor der majestätischen Silhouette des Berges Fuji.
Der Bau des Leuchtturms wurde auf Wunsch des damaligen Bürgermeisters von Shimizu und lokaler Unterstützer realisiert. Seit 1912 sichert er die Sicherheit der Schiffe in der Suruga-Bucht. Die technische und historische Bedeutung des Gebäudes ist hoch anerkannt, was durch staatliche Auszeichnungen unterstrichen wird. Ein besonderes Detail ist der Windhahn an der Spitze: Er ist in der Form einer „Himmelsfee“ (Tennyo) gestaltet, was eine direkte Referenz an die lokale Legende der „Hagoromo“ (des Federgewandes) darstellt und das kulturelle Erbe der Region symbolisiert.
Das Highlight ist die Symbiose aus historischer Architektur und dem Panorama von Fuji und der Suruga-Bucht. Der Windhahn in Form einer Himmelsfee ist ein unverwechselbares Merkolog für Besucher. Während das Innere des Turms normalerweise nicht zugänglich ist, gibt es bei speziellen Veranstaltungen gelegentlich öffentliche Besichtigungen des Erdgeschosses und des Kontrollraums. Bei solchen Anlässen können Besucher durch Informationstafeln mehr über die Geschichte und die technische Funktion des Leuchtturms erfahren. Auch der Blick von der Umgebung auf den Berg Fuji ist ein einmaliges Erlebnis.
Die Umgebung des Shimizu-Leuchtturms zeigt je nach Tageszeit und Jahreszeit unterschiedliche Facetten. Tagsüber bietet der Kontrast zwischen dem tiefblauen Meer und dem schneebedeckten Fuji-San ein beeindruckendes Fotomotiv. Bei klarem Wetter ist die Sicht am besten, um die Details der Architektur zu bewundern. Bei speziellen Öffnungstagen können Sie zudem exklusive Einblicke in das Innere des Gebäudes gewinnen, die dem normalen Publikum verborgen bleiben.
Obwohl der Leuchtturm prim sächlich ein Denkmal ist, lädt die Umgebung zu ausgiebigen Spaziergängen ein. In der Vergangenheit gab es besondere Events wie die „Miho-Halbinsel-Wanderung“ oder Bootsfahrten, um den Turm vom Wasser aus zu betrachten. Das Kulturzentrum „Miho Shirube“ bietet zudem oft Ausstellungen zur lokalen Geschichte an. In der Nähe befindet sich zudem das Tokai University Museum, das tiefe Einblicke in die Meereswissenschaften und die Naturgeschichte der Region bietet.
Da die Gegend direkt an der Küste liegt, kann es windig sein. Wir empfehlen wetterfeste Kleidung.