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Das Senbon Mochi-tsuki ist ein traditionelles immaterielles Kulturgut, das jedes Jahr im Januar im Mizkan-ji Tempel in der Stadt Kaizuka, Präfektur Osaka, gefeiert wird. Der Anblick von etwa tausend Mochi-Hämmern (Kine), die gleichzeitig herabgestoßen werden, ist ein seltenes und beeindruckendes Spektakel, das die regionale Tradition widerspiegelt. Das Ziel dieses Rituals ist das Gebet für Gesundheit und Wohlbefinden im kommenden Jahr, und es wird als tief verwurzelte kulturelle Tradition gepflegt.
Die Gründung des Mizkan-ji Tempels wird auf die Tenpyo-Ära (729–749 n. Chr.) zurückgeführt, als der Mönch Goki im Auftrag des Kaisers Shengwu mit dem Bau in Verbindung gebracht wurde. Der Legende nach erhielt Goki am Wasserfall des 'Shōkan Kannon Bodhisattva' die Statue des Kannon Bodhisattva von einem Greis mit weißem Haar. Die Zeremonie des Mochi-tsuki (Reismehl-Stampfen) wurde als Opfergabe zu diesem Anlass eingeführt. Somit ist das Senbon Mochi-tsuki eng mit der Gründungslegende des Tempels verknüpft.
Der absolute Höhepunkt ist die kraftvolle, koordinierte Bewegung der unzähligen Mochi-Hämmer. Das rhythmische Stampfen der Reiskuchen durch die Teilnehmer ist ein wichtiges Ritual, um Unheil abzuwenden und Gesundheit zu erflehen. Zudem bietet das Gelände des Mizkan-ji Tempel mit seinen historischen Gebäuden und der naturbelassenen Umgebung eine würdevolle Atmosphäre, die die spirituelle Intensität des Festes unterstreicht.
Dieses Ereignis findet ausschließlich im Januar statt. Da es in der klaren, kalten Winterluft stattfindet, ist warme Kleidung unerlässlich. Es ist eine besondere Gelegenheit, das neue Jahr mit Gebeten für Wohlbefinden zu beginnen. Während der Veranstaltung im Januar können Sie die lebhafte Stimmung erleben, wenn die Teilnehmer in traditioneller Kleidung das Ritual vollziehen. Während der Herbst (November) für die herbstliche Laubfärbung wunderschön ist, ist der Januar der einzige Monat, um dieses spezifische kulturelle Erlebnis zu genießen.
Besucher können das traditionelle Mochi-tsuki aus nächster Nähe beobachten. Es ist mehr als nur ein Zuschauereignis; durch das Miterleben des rituellen Ablaufs können Sie die tiefe spirituelle Kultur Japans spürbar machen. Die kraftvollen Bewegungen beim Stampfen der Reiskuchen vermitteln ein tiefes Verständnis für die japanische Bitte um Schutz und Gesundheit.
In der Umgebung des Mizkan-ji Tempels befindet sich die sogenannte 'Yakuyoke Kaido' (Straße zur Abwehr von Unheil). Auf dem Weg von der Station Seiji zur Station Mizkan Kannon finden sich 16 Stationen mit Keramikfiguren, die von Einrichtungen zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen geschaffen wurden. Ein Spaziergang entlang dieser historischen Route ist sehr empfehlenswert. Zudem beherbergt der Tempel die 'Aisendo'-Halle, einen bekannten Ort für Menschen, die um eine glückliche Verbindung (En-musubi) bitten.
Da das Gelände des Mizkan-ji Tempel naturbelassen ist, sollten Sie im Januar unbedingt auf einen sehr guten Kälteschutz achten. Da es sich um eine religiöse Zeremonie handelt, wird um ein respektvolles und ruhiges Verhalten gebeten. Das Fotografieren ist gestattet, solange der Ablauf des Rituals nicht gestört wird. Wir empfehlen festes, bequemes Schuhwerk für die Wege auf dem Tempelgelände.