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Saroma-ko ist ein bedeutender Brackwassersee in der Küstenregion des Okhotsk in Hokkaido mit einer Fläche von etwa 152 Quadratkilometern. Er ist der größte See in Hokkaido und gehört zu den größten Japans. Die Landschaft ist geprägt durch die Trennung zum Meer durch eine lange Sandbank, was eine einzigartige Geografie schafft. Das Wasser hat einen Salzgehalt, der dem des Meeres nahekommt. Ein absolutes Highlight ist der Panoramablick vom Aussichtspunkt auf dem Gipfel des Berges Horaiwa, von dem aus man das tiefblaue Wasser, das als 'Saroma Blue' bekannt ist, bewundern kann.
Der Name leitet sich vermutlich vom Ainu-Begriff 'Sar-oma-pe' (Fluss, in dem Schilf wächst) ab. Die Geschichte des Sees ist eng mit der Veränderung der Küstenlinie verbunden. In den 1920er Jahren gab es bedeutende Arbeiten an der Mündung des Sees. Während früher die Mündung bei Tofutsu instabil war, führte eine Maßnahme im Jahr 1929 zur Bildung einer dauerhaften, breiteren Mündung bei Sanriban. Dies prägte das heutizede Ökosystem. Die Region ist zudem reich an archäologischen Funden, die von der Okhotsk-Kultur bis zur Ainu-Kultur reichen.

Die natürliche Schönheit steht im Mittelpunkt. Vom Aussichtspunkt auf dem Berg Horaowa aus können Besucher die Weite des Sees und die Farbveränderungen des Wassers beobachten. Ein weiteres Juwel ist der 'Wakka Native Flower Garden' an der Ostseite des Sees, der als Teil des Hokkaido-Erbes geschützt ist. Besonders im Herbst verwandelt sich die Landschaft durch die leuchtend roten Süßgras-Bestände (Suaeda japonica) in ein spektakuläres Naturschauspiel. Die lange Sandbank selbst ist ein beeindruckendes Beispiel natürlicher Formen.
Die beste Zeit für einen Besuch ist von Mai bis September. Im Frühling und Sommer ist die Natur besonders lebendig. Ein besonderes Erlebnis bietet der September, wenn die Pflanzen im Wakka Native Flower Garden in tiefem Rot leuchten. Für die besten Fotomotive empfiehlt sich der Besuch während der hellen Tagesstunden, um das volle Spektrum des 'Saroma Blue' zu sehen. Auch Sonnenuntergänge in der Nähe von Eio, Saroma-cho, sind sehr empfehlenswert.

Das Erlebnis in Saroma-ko verbindet Naturbeobachtung mit kulinarischen Genüssen. In den lokalen 'Michi-no-Eki' (Straßenstationen) wie 'Michi-no-Eki Saroma-ko' oder 'Michi-no-Eki Airland Wakkanai' können Sie die lokale Spezialität direkt erleben. Die Region ist berühmt für Jakobsmuscheln, Austern, Lachs und Hokkaido-Garnelen. Ein Roadtrip entlang der Küste bietet zudem ständig wechselnde Ausblicke auf die Natur.
In der Umgebung finden Sie gut ausgebaute touristische Einrichtungen. In Saroma-cho gibt es die 'Michi-no-Eki Saroma-ko' mit Unterkünften und lokalen Produkten. Auf der Seite von Wakkanai bietet die 'Michi-no-Eki Airland' neben Restaurants auch Freizeitangebote. Für die Entspannung nach einem Ausflug bieten sich die heißen Quellen (Onsen) wie 'Saroma-ko Onsen' oder 'Kitami Kinoyu Onsen' an.
