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Samukawa Jinja liegt in der Stadt Samukawa (Distrikt 高座郡, Kanzawa-gun) in der Präfektur Kanagawa und gilt als der wichtigste Schrein der ehemaligen Provinz Sagami. Das herausragendste Merkmal ist die Verehrung der Gottheit des „Happo-yoke“ – ein Schutz, der Unheil aus allen Himmelsrichtungen, aus Boden, Haus, Richtung und ungünstigen Zeitpunkten abwendet. Schon berühmte historische Figuren wie Minamoto no Yoritomo, Takeda Shingen und die Tokugawa-Familie suchten hier Schutz. Auch heute noch kommen Menschen aus ganz Japan hierher, um die spirituelle Kraft der Glücksbringung zu suchen.
Die Geschichte des Schreins reicht etwa 1.600 Jahre zurück. Als zentraler religiöser Ort der Region hat er eine tiefe kulturelle Bedeutung. Besonders die Neujahrszeit ist spektakulär: Die Zeremonie der „Großen Trommel“ (O-daiko) findet exakt um Mitternacht am 1. Januar statt. Begleitet von Gebeten zur Abwendung von Unheil, ist dies ein tief verwurzeltes kulturelles Ereignis. Der Schrein ist zudem eng mit der lokalen Gemeinschaft verbunden und betreibt unter anderem medizinische und soziale Einrichtungen.

Im Zentrum der Anlage steht die Haupthalle (Honden), die der Schutzgottheit gewidmet ist. Ein besonderes Privileg erhalten Besucher, die eine rituelle Reinigung (Oharai) durchführen lassen: Sie erhalten Zugang zum „Kantake-yama-Schrein-Garten“ (Kantake-yama Shin'en), der sich hinter der Haupthalle befindet. Dieser Garten ist ein klassischer japanischer Wandelgarten mit einem zentralen Teich (Nanba no Koike) und bietet eine harmonische Verbindung von Natur und Architektur. Zudem gibt es ein Teehaus, in dem Sie traditionelles Matcha genießen können, sowie ein Museum zur Dokumentation der Geschichte des Schreins.
Samukawa Jinja ist das ganze Jahr über zugänglich, doch der Januar ist besonders intensiv. An den ersten drei Tagen des neuen Jahres lockt die Mitternachtszeremonie der Großen Trommel Massen an. Die wechselnden Farben des japanischen Gartens im Laufe der Jahreszeiten und der Besuch des Teehauses sind ideale Aktivitäten. Für die beste Sicht auf die Details des Gartens und die Teiche empfiehlt sich ein Besuch während der hellen Tagesstunden.

Besucher können eine „Happo-yoke“-Reinigung nehmen, um Unheil abzuwenden. Nach dieser Zeremonie ist der Zugang zum exklusiven Kantake-yama-Garten möglich, in dem man entspannt durch die Gartenlandschaft spazieren kann. Ein weiteres Highlight ist das Genießen von traditionellem grünem Tee im Teehaus oder ein Besuch des Museums, um mehr über die religiösen Artefakte und die Geschichte des Ortes zu erfahren.
Der Schrein liegt in der Nähe der Shonan-Region in der Präfektur Kanagawa. Die Umgebung bietet viele kulturelle und natürliche Ausflugsziele, die sich ideal mit einem Besuch des Schreins kombinieren lassen. Er ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt in fußläufiger Entferrnt zu nahegelegenen Bahnhölen.

Bitte beachten Sie die Etikette für den Besuch eines Shinto-Schreins. Wenn Sie eine rituelle Reinigung (Oharai) wünschen, empfiehlt es sich, die Details vorab zu prüfen. Bei Zahlungen vor Ort können neben Bargeld (Japanische Yen) oft auch Kreditkarten oder IC-Karten (wie Suica/Pasmo) genutzt werden, dies sollte jedoch vor Ort bestätigt werden. Kleiden Sie sich angemessen und respektvoll. Beachten Sie zudem die Beschilderung bezüglich Fotografie, da in einigen Bereichen das Fotografieren untersagt sein kann.