
Guide
Das Asahi Group Oyamazaki Villa Museum befindet sich in der Stadt Oyamazaki in der Präfektur Kyoto. Das Museum wurde 1996 eröffnet und basiert auf der Rekonstruktion eines englischen Landhauses, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom Geschäftsmann Shotaro Kaga entworfen und gestaltet wurde. Die Anlage besticht nicht nur durch ihre Architektur, sondern auch durch eine bedeutende Sammlung zur Mingei-Bewegung (Volkskunst) sowie Meisterwerke der Moderne, darunter Claude Monets „Seerosen“. In diesem Raum, in dem historische Bausubstanz auf zeitgenössische Ästhetik trifft, können Sie die Tiefe der Kunst hautnah erleben.
Das Hauptgebäude ist eine dreistöckige Villa im englischen Tudor-Stil, die 1932 fertiggestellt wurde. Kaga legestvollen Wert auf jedes Detail, von der Architektur bis hin zu den Möbeln und der Gartengestaltung. Nach einer Phase des Verfalls nach dem Krieg wurde das Anwesen durch eine Rettungskampagne im Jahr 1996 als Museum wiederbelebt. Ein Kernstück der Sammlung ist das Erbe von Tamesaburo Yamamoto, dem Gründer der Asahi Beer Co. Yamamoto war ein Förderer der Mingei-Bewegung (Bewegung für Volkskunst), die von Soetsu Yanagi geprägt wurde, wesnthalb das Museum eine außergewöhnliche Auswahl an Werken in diesem Kontext beherbergt.

Die Struktur des Museums zeichnet sich durch den Kontrast zwischen dem historischen Hauptgebäude und moderner Architektur aus. Im ersten Stock des Hauptgebäudes befinden sich die Ausstellungsräume 1 und 2 sowie das Yamamoto Memorial Exhibition Room. Im zweiten Stock finden Sie die Ausstellungsräume 3, das Teehaus und die Terrasse. Ein besonderes Highlight ist das „Chikuchikan“ (Erdmuseum), das vom berühmten Architekten Tadao Ando entworfen wurde und unter der Erde liegt, wo unter anderem Monets „Seerosen“ ausgestellt werden. Zudem gibt es das angrenzende „Yamatekan“ für zeitgenössische Kunst. Die Sammlung umfasst Keramiken und Textilien bedeutender Künstler der Mingei-Bewegung wie Kanjiro Kawai, Bernard Leach, Shoji Hamada, Kenkichi Fukumoto und Sosaku Kisueda sowie Werke von Größen der modernen Kunst wie Claude Monet, Maurice de Vlaminck, Amedeo Modigliani, Paul Klee und Isamu Noguchi.
Das Museum ist von wunderschönen Gärten umgeben, die je nach Jahreszeit einen völlig neuen Charakter zeigen. Ein Besuch im April, zur Zeit der Kirschblüte, ist besonders empfehlenswert. Von der Terrasse aus bietet sich ein herrlicher Blick auf den Yodo-Fluss und das Kyoto-Becken. Besonders die hellen Tagesstunden, in denen das natürliche Licht die Ausstellungsräume durchflutet, sowie die stimmungsvollen Abendstunden sind ein Erlebnis wert.

Neben dem Kunstgenuss ist der Aufenthalt im hauseigenen Teehaus ein Highlight. Vom Raum mit Blick auf die Terrasse aus genießen Sie die Aussicht auf den Yodo-Fluss und das Kyoto-Becken. Hier können Sie sich bei exklusiven Süßigkeiten aus dem Hotel Regaloe Air in Osaka und einem kühlen Asahi Super Dry Bier verwöhnen lassen. Ein perfekter Genuss aus Kunst, Landschaft und Kulinarik. Im Museumsshop finden Sie zudem originelle Artikel, wie Taschen oder Notizbücher mit Motiven von Monets „Seerosen“.
Die Umgebung von Oyamazaki ist reich an Geschichte mit zahlreichen Tempeln und Schreinen, wie dem Hoshaku-ji oder dem Yamasaki Seiten-Schrein, was die Gegend ideal für historische Spaziergänge macht. Auch die Wanderwege am Berg Tennozan laden zur Naturerfahrung ein. Da das Gelände leichte Steigungen aufweist, ist die Nutzung von öffentlichem Nahverkehr oder dem Shuttle-Bus sehr empfehlenswert.

Bitte achten Sie im Museum auf die Regeln zum Schutz der Exponate. Für die Wege in den Gärten und auf der Terrasse empfehlen wir festes, bequemes Schuhwerk. Informationen und die offizielle Website sind auch auf Englisch verfügbar. Bitte prüfen Sie vorab die Zahlungsmöglichkeiten vor Ort.