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Das Oriental Museum of Okayama ist das einzige öffentliche Museum in Japan, das sich ausschließlich der Kunst des antiken Orients (Naher Osten) widmet. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1979 präsentiert es eine wissenschaftlich fundierte und äußerst wertvolle Sammlung. Die Exponate, die den Atem jahrtausendealter Zivilisationen spürbar machen, umfassen tausende Objekte von höchstem historischem Wert. Auch die Architektur des Gebäudes, entworfen vom Büro von Shinichi Okada, bildet einen kulturell bedeutsamen Raum.
Die Sammlung basiert auf 1.947 antiken orientischen Kunstwerken, die von der Okayama Gakuen Stiftung gespendet wurden. Diese wurden unter der Leitung renommierter Professoren der Universität Tokio nach streng wissenschaftlichen Kriterien zusammengestellt. Ein bedeutender Meilensteines der Sammlung war der Erwerb wertvolster assyrischer Reliefs im Jahr 2004, was das Museum zu einem wichtigen Zentrum für die Erforschung des antiken Orients in Westjapan machte.
Im Zentrum der Ausstellung stehen zahlreiche Kunstwerke, die die Geschichte des antiken Orients lebendig werden lassen. Besonders beeindruckend sind die assyrischen Reliefs, die filigran verzierten islamischen Gläser und die Exponate, die Geschichten aus der Zeit des antiken Goldes erzählen. Diese Stücke zeugen von der hochentwickelten Technik und Kultur der frühen Zivilisationen. Mit über 4.000 Objekten in der Sammlung zeichnet sich das Museum durch eine außergewöhnliche Vielfalt und fachliche Tiefe aus.
Das Museum ist das ganze Jahr über für Besucher geöffnet. Es empfiehlt sich jedoch, den Besuch zeitlich auf besondere Veranstaltungen oder Sonderausstellungen abzustimmen. Wenn Sie das Museum während der hellen Tagesstunden besuchen, können Sie die feinen Details der Exponate und die Textur der Architektur in einer ruhigen Atmosphäre voll genießen.
Neben der reinen Betrachtung der Exponate bietet das Museum vielfältige kulturelle Erlebnisse. Gelegentlich können Besucher traditionelle orientalische Trachten anprobieren oder an Workshops, Galerie-Konzerten und Fachvorträgen teilnehmen. Ein besonderes Highlight ist das hauseigene Café „Ibrik“, in dem Sie den Duft des Orients mit authentischem arabischem Kaffee genießen können. Dies bietet die Möglichkeit, die Kultur nicht nur visuell, sondern auch durch alle Sinne zu begreifend.
Das Museum befindetlich sich im Stadtteil Tenjin-cho im Bezirk Kita von Okayama. Die Umgebung ist geprägt von historischen Vierteln und charmanten Alltagsszenen. Ein Spaziergang nach dem Museumsbesuch ermöglicht es Ihnen, die kulturelle Seite der Stadt Okayama noch tiefer kennenzulernen.
Im Museum wird um ein ruhiges Umfeld gebeten. Es gibt keine spezielle Kleiderordnung, aber bequemes Schuhwerk wird empfohlen. Bei Zahlungen vor Ort sollten Sie prüfen, ob Kreditkarten oder lokale IC-Karten akzeptiert werden. Für Veranstaltungen sind oft Vorabreservierungen nötig. Informationen zu den Exponaten sind teilweise auch auf Englisch verfügbar. Bitte achten Sie auf die Anweisungen des Personals bezüglich Fotografie und Verhalten in den Ausstellungsräumen.