
Guide
Onugunuma ist ein Kratersee, der in der Caldera des Kegon-Vulkans in der Gemeinde Kitashiobara, Präfektur Fukushima, liegt. Auf einer Höhe von 1.090 m gelegen, ist der See von ursprünglichen Buchenwäldern und majestätischen Bergen umgeben. Das absolute Highlight ist das als Naturdenkmal Japans geschützte Hochmoor. Rund 300 verschiedene Pflanzenarten gedeihen hier und machen die Lebenskraft der Natur hautnah erlebbar. Besonders die Szenerie im Frühsommer ist spektakulär: Der Kontrast zwischen der goldenen Blütenpracht und der stillen Wasseroberfläche des Sees ist ein wahres Naturschauspiel.
Der See entstand durch vulkanische Aktivitäten am Kegon-Vulkan, bei denen sich Wasser in der durch einen Bergsturz entstandenen Caldera sammelte. Seit langem wird das empfindliche Ökosystem streng geschützt. Heute ist das Gebiet als Teil eines Nationalparks und als nationales Naturdenkmal ausgewiesen. Ein Besuch ermöglicht es, die faszinierende Geschichte des japanischen Vulkanismus und die Bedeutung des Naturschutzes zu verstehen.

Das Highlight sind die saisonalen Veränderungen der Flora. Von Ende Juni bis Anfang Juli verwandelt sich das Gebiet südlich des Sees in ein goldenes Meer aus Nikko-Kisuge-Lilien (Lilien der Gattung Lilium japonicum). Diese Pracht zieht unzählige Wanderer und Fotografen an. Um die Natur zu schützen und gleichzeitig eine sichere Beobachtung zu ermöglichen, gibt es einen ca. 843 Meter langen Holzsteg, der durch das Hochmoor führt.
Die beste Zeit für einen Besuch ist der Frühsommer von Mai bis Juli. Besonders die Zeit der Nikko-Kisuge-Blüte (Ende Juni bis Anfang Juli) ist ein Muss. Im Winter können Schneeschuhwanderer die stille, verschneite Landschaft genießen. Für die besten Fotos empfiehlt es sich, tagsüber bei hellem Licht auf den Holzstegen zu wandern, da die Farben der Blumen dann besonders intensiv leuchten.

Ideal für Naturfreunde sind Wanderungen und Naturbeobachtungen. Der gut ausgebaute Holzsteg (Onugu Seseragi Trail) ermöglicht ein entspanntes Naturerlebnis. Wer sportlicher ist, kann die anspruchsvolleren Aufstiege zum Berg Kegon-ga-take oder Onugu-yama unternehmen. Im Winter bietet sich das Gelände für Schneeschuhwandern an. Bitte beachten Sie: Das Betreten der Wege außerhalb der markierten Pfade ist streng untersagt, um die Pflanzenwelt zu schützen.
Die Region gehört zum Bandai-Asahi-Nationalpark. In der Nähe finden Sie entspannende Onsen-Anlagen wie das 'La Spa Urabandai'. Auch die malerische Panoramastraße 'Bandai Gold Line' bietet tolle Ausflugsmöglichkeiten für Autofahrer. In Kitashiobara gibt es zudem Besucherzentren, die tiefergehende Informationen zur lokalen Natur bieten.

Da Sie sich in der Natur bewegen, sind bequeme Wanderschuhe und wetterfeste Kleidung unerlässlich. Auch wenn die Wege gut ausgebaut sind, ist die Umgebung naturbelassen.