
Guide
Das Nishiwaki Shi Okanoyama Museum in der Präfektur Hyogo ist eine kulturelle Institution, die der Sammlung und Ausstellung der Werke des weltberühmten Künstlers Tadanori Yokoo gewidmet ist. Das Gebäude selbst ist ein Kunstwerk: Entworfen vom renommierten Architekten Arata Isozaki, besticht es durch eine visionäre Struktur. Der Eingangsbereich mit einem monumentalen Bogen, der an griechische Tempel erinnert, und das Design, das an die Dynamik eines Zuges angelehnt ist, schaffen eine unverwechselbare Atmosphäre. Im Hauptgebäude finden regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zeitgenössischer Kunst sowie Atelier-Ausstellungen statt.
Das Museum wurde gegründet, um das Erbe des in Nishiwaki geborenen Künstlers Tadanori Yokoo zu bewahren. Das von Arata Isozaki entworfene Gebäude wurde im Juni 1984 fertiggestellt und im Oktober desselben Jahres eröffnet. Seitdem dient das Museum als Zentrum für regionale Kunstförderung und bietet durch Ausstellungen, Workshops und kulturelle Veranstaltungen einen tiefen Einblick in die moderne Kunstszene Japans.
Das Highlight ist das harmonische Zusammenspiel von Architektur und Kunst. Besonders sehenswert sind der markante Eingangsbogen und der sogenannte „Meditationsraum“ (Meditation Room), der eine spirituelle Ruhe ausstrahlt. Die Architektur lädt dazu ein, die Grenzen zwischen Raum und Kunst zu überschreiten. Zudem bieten die regelmäßigen Sonderausstellungen internationalen und japanischen Künstlern eine Bühne, während die Atelier-Ausstellungen oft ganz neue, unkonventionelle Perspektiven auf die Kunst eröffnen.
Das Museum ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet (letzter Einlass um 16:30 Uhr). Die Architektur wirkt besonders eindrucksvoll bei Tageslicht, wenn die Formen des Gebäudes und der Bogen voll zur Geltung kommen. Wir empfehlen, den Besuch zeitlich auf die aktuellen Sonderausstellungen abzustimmen. Bitte beachten Sie, dass das Museum montags, an Feiertagen (sofern diese auf einen Montag fallen) sowie während der Wechselperioden der Ausstellungen geschlossen bleibt.
Neben dem reinen Betrachten von Kunstwerken bietet das Museum gelegentlich interaktive Formate an, wie etwa Workshops mit Gastreferenten. In der Vergangenheit wurden beispielsweise Kurse zur Collage-Technik mit Upcycling-Materialien durchgeführt. Ein besonderes Angebot ist der Meditationsraum, der für Aktivitäten wie Zazen (Zen-Meditation) oder Yoga genutzt werden kann. Für die Nutzung dieses Raumes ist jedoch eine vorherige Anmeldung bzw. Anfrage beim Museum erforderlich.
Direkt gegenüber dem Museum befindet-sich der „Nihon Heso Koen“ (Japan Center of Origin Park), der nur wenige Gehminuten entfernt liegt. Zudem können Sie das „Nishiwaki Latitude/Longitude Earth Science Museum (Terra Dome)“ besuchen. Ein Kombi-Ticket ermöglicht es Ihnen, beide Attraktionen kostengünstig zu erleben. Für Besucher mit dem Auto stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
Um die Kunstwerke zu schützen, ist das Fotografieren im Inneren nur unter Beachtung der geltenden Regeln gestattet. Für die Nutzung des Meditationsraums oder spezieller Kurse wird eine vorherige Kontaktaufnahme empfohlen. Bitte tragen Sie bequemes Schuhwerk für einen entspannten Rundgang. Der Zugang ist sehr einfach: Das Museum liegt nur eine Minute Fußweg vom Bahnhof Nihon Heso Koen (JR Kakogawa Line) entfernt. Da für einige Ticketautomata Bargeld erforderlich sein kann, empfiehlt es sich, etwas Kleingeld oder Scheine bereitzuhalten.