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Yakatashi no Nanatsugama liegt an der Küste von Karatsu in der Präfektur Saga und ist bekannt für seine beeindruckenden Basaltsäulen. Als nationales Naturdenkmal innerhalb des Genkai-Nationalparks ist dieser Ort ein bedeutendes geologisches Wahrzeichen. Die sieben Meereshöhlen, die in die steilen Klippen eingelassen sind, verleihen dem Ort den Namen „Nanatsugama“ (Sieben Kessel). Zählt man die unter der Wasserlinie verborgenen Höhlen mit, sind es sogar mehr als sieben. Besonders die zentrale Höhle beeindruckt mit einer Tiefe von bis zu 110 Metern und zeigt die dynamische Kraft der Natur. Bei klarem Wetter bietet der Aussichtspunkt einen weiten Panoramablick, der bis zu den Inseln Iki und Tsushima reicht.
Die Geologie dieser Region wurde vor etwa 3 Millionen Jahren durch den Ausbruch von alkalischem Basalt geformt. Die beim Abkühlen der Lava entstandenen Säulenstrukturen (Säulenabsonderung) bilden ein regelmäßiges, vertikales Muster, das die monumentale Schönheit der Natur unterstreicht. Auch die lokale Geschichte ist reich an Legenden. Der Ortsname Dokirizaki leitet sich von einer Erzählung über Kaiserin Jingū ab, die mit der Verehrung des Meeresgottes in Verbindung steht. In der Nähe befindet sich der Dokirizaki-Schrein, der mit der Legende der Prinzessin Kichinaga-ashi verbunden ist.

Das absolute Highlight ist der Anblick der Meereshöhlen in den Klippen. Die zentrale Höhle ist besonders lang und zeigt die gewaltige Kraft der Erosion. Ein weiteres Highlight ist der „Megane-iwa“ (Brillenfelsen) am westlichen Ende, der aufgrund seiner Form, die im Wasser wie eine Brille wirkt, so genannt wird. Die dunklen Basaltsäulen bilden einen faszinierenden Kontrast zum Blau des Meeres und der Gischt der Wellen. Von einem Boot aus kann man direkt in die Höhleneingänge einfahren, was eine Perspektive ermöglicht, die vom Land aus verborgen bleibt.
Da es sich um ein Naturdenkmal im Freien handelt, gibt es keine festen Öffnungszeiten, aber der Besuch hängt stark von Wetter und Wellengang ab. An sonnigen Tagen ist die Sichtweite optimal, um die ferne Inselwelt zu sehen. Für die Bootsfahrten ist ruhiges Meer und idealerweise Hochwasser (Flut) von Vorteil. Bei starkem Wellengang können die Fahrten in die Höhlen aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Es wird empfohlen, die aktuelle Lage vor Ort oder beim Anbieter zu prüfen.

Es gibt zwei Wege, die Schönheit zu genießen: Erstens die Beobachtung von oben über die Wanderwege und Aussichtspunkte der Nanatsugama-Parkanlage. Zweitens die Fahrt mit einem Ausflugsboot (wie dem „Ika-maru“) ab dem Hafen von Yobuko. Nur vom Wasser aus lässt sich die wahre Größe und die dramatische Atmosphäre der Höhlen unmittelbar erleben. Zudem ist die Gegend bei erfahrenen Tauchern als Tauchspot bekannt.
Das Gebiet ist als Nanatsugama-Park gut erschlossen und bietet Parkplätze sowie Toiletten. In der Nähe finden sich weitere markante Felsformationen wie der „Minato no Tatikami-iwa“. Von der Stadt Karatsu aus erreicht man den Ort in etwa 30 Minuten mit dem Auto. Mit dem Bus ab dem Karatsu Oteguchi Bus Center ist die Anreise ebenfalls möglich. Die Umgebung ist Teil des Genkai-Nationalparks und bietet eine unberührte Natur.
