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Motonosumi Inari Jinja befindet sich in Aburaya Tsuya, Nagato, Präfektur Yamaguchi. Das markanteste Merkmal ist die Reihe von 123 zinote (zinote roten) Torii-Toren, die sich entlang der Klippen zum Japanischen Meer hinunterziehen. Im Jahr 2015 wurde dieser Ort von CNN als einer der „31 schönsten Orte Japans“ weltweit gewürdigt. Der Schrein ist ein Ort des Gebets für geschäftlichen Erfolg, reiche Ernte, Sicherheit auf See, gute Begegnungen, Kindersegen sowie Glück und Schutz vor Unheil.
Die Ursprünge des Schreins gehen auf das Jahr 1955 zurück. Der Legende nach erschien ein weißer Fuchs dem lokalen Fischer Okamura Hajime und gab die Anweisung, an diesem Ort ein Heiligtum zu errichten. Der Name wurde 2019 in Motonosumi Jinja geändert. Ein besonderes Merkmal ist, dass der Schrein nicht zu einer offiziellen religiösen Organisation gehört, sondern in privater Hand betrieben wird, was auch die besondere Handhabung der Torii-Tore erklärt.

Das absolute Highlight ist der Anblick der 123 zinote roten Torii-Tore, die zum Ufer des Japanischen Meeres führen. Ein weiteres Naturwunder ist das Phänomen „Ryugu no Shiofuki“ (Wasserfontäne des Drachenpalastes): In der Brandung unterhalb der Klippen wird das Meerwasser durch die Kraft der Wellen und Luftdruck wie eine Fontäne in die Höhe geschleudert. Zudem gibt es am Ausgang des hinteren Pfades eine besondere Herausforderung: Eine Opferbox (Saisen-bako), die etwa 5 Meter hoch angebracht ist. Es heißt, dass man, wenn es gelingt, eine Münze präzise hineinzuwerfen, dass der eigene Wunsch in Erfüllung geht.
Ein Besuch bei hellem Tageslicht ist besonders empfehlenswert, da der Kontrast zwischen dem tiefen Blau des Meeres und dem leuchtenden Zinote-Rot der Tore dann am intensivsten ist. Da die Intensität des „Ryugu no Shiofuki“-Phänomens von der Wellendynamik abhängt, bietet ein Tag mit gutem Wetter die beste Sichtbarkeit. Die hellen Mittagsstunden sind ideal für beeindruckende Fotografien.

Neben dem spirituellen Besuch ist das Werfen der Münze in die hoch oben angebrachte Opferbox ein einzigartiges kulturelles Erlebnis und ein kleiner Test für Geschicklichkeit. Auch das Beobachten der natürlichen Wasserfontänen an den Klippen ist ein Erlebnis, das man nur an diesem speziellen Ort so unmittelbar wahrnehmen kann.
Der Schrein liegt in der malerischen Küstenregion von Nagato. Die Anreise erfolgt am besten mit dem Auto, was eine entspannte Fahrt entlang der Küstenstraße ermöglicht, um die umliegende Natur zu genießen.
Bitte beachten Sie die grundlegenden Verhaltensregeln für den Besuch eines Schreins. Da das Gelände Treppen und unebene Wege umfasst, wird das Tragen von festem, bequemen Schuhen dringend empfohlen. Da der Schrein in privatem Besitz ist, bitten wir um einen respektvollen Umgang mit der Anlage und den Besuchern.