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Miho no Matsubara ist ein bedeutender Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Fujisan, Objekt der Verehrung und Quelle der Kunst“. Gelegen in der Stadt Shimizu (Stadtbezirk Shimizu) in der Präfektur Shizuoka, bietet dieser Ort einen atemberaubenden Kontrast zwischen dem dichten Kiefernwald entlang der Küste und dem majestätischen Berg Fuji im Hintergrund. Dieser Anblick hat seit Jahrhunderten Künstler und Dichter inspiriert. Ein besonderes Wahrzeichen ist der 'Hagoromo no Matsu', der eng mit der Legende einer himmlischen Jungfrau verbunden ist.
Der Ort ist tief in der 'Hagoromo-Legende' verwurzelt: Ein Fischer fand am Strand das Gewand einer himmlischen Jungfrau, die daraufhin am Fuße des Fuji einen Tanz aufführte. Der heutige 'Hagoromo no Matsu' ist die dritte Generation dieses symbolträchtigen Baumes. In der Nähe befindet sich der Miho-Schrein (Miho Jinja), der den Gottheiten Okuninushi-no-Mikoto und Miho-tsu-hime-no-Mikoto gewidmet ist. Der Schrein wird seit jeher für Gebete um sichere Seefahrt und reiche Ernten verehrt. Besonders am Neujahrstag versammeln sich viele Menschen hier, um den ersten Sonnenaufgang über den Bergen der Izu-Halbinsel zu bewundern.

Es gibt mehrere Orte, die Geschichte und Natur vereinen. Zuerst ist da der symbolträchtige 'Hagoromo no Matsu', der sorgfältig geschützt wird. Ein weiteres Highlight ist der 'Pfad der Götter' (Kami no Michi), ein etwa 500 Meter langer Weg, der von jahrhundertealten schwarzen Kiefern gesäumt wird, die ein grünes Blätterdach bilden. Von der Küstenlinie aus bietet sich zudem ein unvergleichlicher Blick auf den Fuji. In der Umgebung gibt es zudem Museen für Meereswissenschaften und Naturgeschichte, die das Verständnis für die lokale Umwelt vertiefen.
Miho no Matsubara ist das ganze Jahr über zugänglich. Mitte Oktober findet oft eine besondere kulturelle Darbietung statt, bei der das Noh-Stück 'Hagoromo' vor dem Hagoromo-Baum aufgeführt wird. Der Neujahrsmorgen ist ein spirituell bedeutsamer Zeitpunkt. Für Fotografen empfiehlt sich der helle Tag für klare Farben oder der Abend, wenn die Silhouette des Fuji im Abendlicht besonders eindrucksvoll wirkt.

Neben dem Spaziergang können Sie die Umgebung für Wassersport, Angeln oder die Erkundung der Meereswelt nutzen. Das Kulturzentrum 'Miho Shirube' bietet Informationen zur Geschichte der Region. In der Nähe finden Sie zudem lokale Spezialitäten wie Tee oder regionale landwirtschaftliche Produkte.
Da die Wege teilweise sandig oder unbefestigt sind, empfehlen wir festes Schuhwerk. Da es an der Küste windig sein kann, sollten Sie auf die Jahreszeit achten.