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Das Kumamoto Prefectural Museum of Art liegt im Ninomaru-Park der Burg Kumamoto und ist ein bedeutendes Kunstmuseum, das von dem berühmten japanischen Architekten Kenzo Maekawa entworfen wurde. Das Gebäude selbst gilt als Kunstwerk und wurde 200 laus für sein modernes Design ausgezeichnet. Das Museum besteht aus dem Hauptgebäude und einem Nebengebäude und beherbergt eine ausgewogene Sammlung aus drei Bereichen: klassische ostasiatische Kunst, moderne japanische Kunst sowie westliche Kunst. Es ist ein Ort, an dem man die reiche Geschichte und Kultur Kumamotos in einer anspruchsvollen Atmosphäre tiefgreifend erleben kann.
Das Museum wurde gegründet, um das kulturelle Erbe Kumamotos zu bewahren und die Kunstbildung zu fördern. Die Architektur des Hauptgebäudes ist ein Symbol der „Modern Movement“ und wurde von DOCOMOMO JAPAN als bedeutendes modernes Bauwerk anerkannt. Ein besonderes Highlight ist das „Hosokawa Collection Eiseibunko“-Zimmer, das wertvolle Erbstücke der Hosokawa-Familie, der ehemaligen Lehnsherren von Kumamoto, präsentiert. Das Nebengebäude wurde von einem spanischen Architekten entworfen und nutzt Natursteine aus der Amakusa-Region, um eine harmonische Verbindung zur historischen Steinmauer der Burg Kumamoto herzustellen.

Die größte Attraktion ist die vielfältige Sammlung. In der westlichen Kunst finden Sie Meisterwerke von Rodin (wie „Der Kuss“), Picasso, Goya und Dürer sowie eine breite Palette an Pop-Art. In der japanischen Kunst werden Gemälde der Yano- und Kano-Schulen präsentiert, die die Kultur der Kumamoto-Ära widerspiegeln, sowie lokale Keramiken und moderne Skulpturen. Im zweiten Stock des Hauptgebäudes bietet die „Imanishi-Sammlung“ sowie die spezielle Hosokawa-Sammlung tiefe Einblicke in die regionale Geschichte. Im Erdgeschoss informiert zudem die „Dekorative Grabkammer-Abteilung“ über die kulturelle Vielfalt der Region.
Da das Museum ein Ort der Stille ist, ist es unabhängig vom Wetter ein ideales Ziel. Besonders am Nachmittag, wenn das Licht die Details der Architektur besonders schön betont, bietet sich ein Besuch an. Eine Kombination mit einem Spaziergang am Fuße der Burg Kumamoto ist sehr zu empfehlen. Da sich die Umgebung mit den Jahreszeiten verändert, ist der Besuch besonders reizvoll. Prüfen Sie vorab die offizielle Website, da es zu bestimmten Zeiten auch Abendprogramme geben kann.

Das Museum bietet mehr als nur das Betrachten von Kunst. Es finden regelmäßig Workshops, Mal-Kurse und Fachvorträge statt, um die Kunstvermittlung zu fördern. In den Gebäuden gibt es zudem Cafés, in denen Sie sich zwischen den Ausstellungen entspannen können. Es ist ein wertvoller Ort, um die Verbindung von japanischer Tradition und moderner Sensibilität zu erleben.
Aufgrund der Lage im Ninomaru-Park ist das Museum perfekt in eine Sightseeing-Tour zur Burg Kumamoto integrierbar. Ein Rundgang durch die historische Altstadt ist ein klassisches Erlebnis. Auch das Gebiet um das Nebengebäude (Chiyoda-machi) bietet eine historische Atmosphäre mit vielen Cafés und Restaurants für kulinarische Pausen.