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Kokeizan Eiho-ji ist ein bedeutender Tempel der Rinzai-Schule (Nanzen-ji-Zweig) in der Stadt Tajimi, Präfektur Gifu. Das herausragende Merkmal dieses Ortes sind die zwei Gebäude, die als nationale Schätze (National Treasures) eingestuft sind, sowie der als nationales Kulturdenkmal ausgewiesene Garten. Die Atmosphäre ist geprägt von der tiefen Stille des Zen-Buddhismus. Die harmonische Verbindung von historischer Baukunst und der umliegenden Natur bietet Besuchern einen Moment tiefer innerer Ruhe. Besonders im Herbst, wenn die Ahornblätter und Ginkgo-Bäume in leuchtenden Farben erstrahlen, ist der Tempel ein äußerst beliebtes Ziel.
Die Geschichte von Eiho-ji reicht bis in die Kamakura-Zeit zurück. Die Gründung ist eng mit den hochverehrten Mönchen Muso Soseki und Ganou Hongen verbunden. Muso Soseki errichtete bereits im Jahr 1314 die Suigetsuba (Kannon-do). Der Ort war auch ein Rückzugsort für Muso Ichigo auf Einladung von Toki Yoriteda. Während der Nanboku-chō-Zeit wurde der Tempel unter dem Einfluss von Kaiser Go-Daigo historisch bedeutend und festigte seine kulturelle Stellung. Trotz vorübergehender Schwierigkeiten in der Meiji-Zeit wurde der Tempel erfolgreich restauriert und bewahrt bis heute dieses wertvolle kulturelle Erbe.

Der Tempel bietet architektonisch und künstlerisch höchst wertvolle Bauwerke:
Die schönste Zeit für einen Besuch ist von November bis Dezember, wenn die Herbstfärbung (Momiji) ihren Zenit erreicht. Die Farbenpracht der Ahornbäume und Ginkgos ist atemberaubend. Ein Besuch während der hellen Tagesstunden ermöglicht es, den Kontrast zwischen dem Grün des Gartens und der historischen Architektur optimal zu genießen.

Gelegentlich finden im Tempel spezielle Zeremonien wie Schriftschreiben (Shakyo) oder Zazen-Meditationen statt (bitte vorab prüfen). Der Besuch bietet die Möglichkeit, die japanische Zen-Kultur und die Ästhetik der Architektur tiefgreifend zu verstehen und dem Alltagsstress zu entfliehen.
Die Region um Tajimi ist bekannt für ihre Keramikproduktion. Es gibt zahlreiche Museen und Cafés in der Umgebung, die einen Besuch des Tempels mit einer kulturinteressierten Rundreise verbinden.

Für den Besuch empfiehlt sich angemessene, dezente Kleidung. Da man in einigen Bereichen die Schuhe ausziehen muss, sind bequeme Schuhe und saubere Socken ratsam. Für den Kauf von Amuletten (Omamori) ist Bargeld erforderlich. Bitte achten Sie auf die Ruhe im Tempelgelände und respektieren Sie die spirituelle Atmosphäre.