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Das Kit Kyushu Manga Museum wurde 2012 in der Stadt Kitakyushu in der Präfektur Fukuoka eröffnet, um die Faszination der Manga-Kultur sowohl im Inland als auch international zu fördern. Kitakyushu blicbt auf eine reiche Geschichte des kulturellen Austauschs zurück, die durch die industrielle Entwicklung der Meiji-Zeit geprägt wurde. Dies hat zur Heimat zahlreicher weltberühmter Mangaka wie Leiji Matsumoto, Seizo Watase und Tsukasa Hojo gemacht. Das Museum spielt eine entscheidende Rolle bei der Sammlung, Bewahrung und Weitergabe dieser wertvollen Originalzeichnungen an die nächste Generation.
Das Konzept des Museums basiert auf den drei Säulen „Sehen“, „Lesen“ und „Zeichnen“. Es geht nicht nur um das reine Betrachten von Exponaten, sondern um ein tiefes Verständnis der Mechanismen und Ausdrucksformen des Mediums Manga. Mit über einer Million Besuchern ist es ein etabliertes kulturelles Zentrum.
Die Geschichte von Kitakyushu ist geprägt durch den internationalen Handel im Hafen von Moji und die damit verbundene kulturelle Verschmelzung. Dieser fruchtbare Boden ermöglichte die Entstehung herausragender Talente. Seit der Eröffnung am 3. August 2012 fungierte Leiji Matsumoto als Ehrenleiter und prägte die Identität des Museums. Später folgte Seizo Watase in diese Rolle. Manga ist hier nicht nur Unterhaltung, sondern ein Medium, das durch die Kombination von Bild und Text die Vorstellungskraft und Ausdruckskraft fördert.
Im Zentrum stehen die Originalzeichnungen der Künstler aus der Region. Die Dauerausstellung vermittelt die Geschichte des Mangas, seine speziellen Techniken und die Art und Weise, wie Geschichten an die Leser gelangen. In der „Lesezone“ können Sie aus etwa 70.000 Bänden frei wählen (Hinweis: Das Ausleihen nach Hause ist nicht möglich).
Besondere Themenausstellungen, die sich auf bestimmte Künstler oder aktuelle Trends konzentrieren, bieten zudem ständig neue Entdeckungen.
Das Museum ist von 11:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Ein Besuch am Nachmittag eignet sich ideal, um die Ausstellungen in Ruhe zu genießen. Ein besonderes Highlight sind die „Manga-Erlebnis-Events“ oder die „Manga-Schule“, die etwa zweimal im Monat stattfinden. Es wird empfohlen, den Zeitplan vorab auf der offiziellen Website oder über soziale Medien zu prüfen.
Das Museum bietet interaktive Inhalte: Bei den etwa zweimal monatlich stattfindenden Workshops können Anfener mit professionellen Werkzeugen das Kopieren von Zeichnungen oder das Ausmalen ausprobieren. Für Fortgeschrittene gibt es die „Manga-Schule“ unter Anleitung von Profis. Zudem finden mehrmals im Jahr „Gallery Talks“ durch Kuratoren statt, um tieferes Wissen zu vermitteln.
Das Museum befindet sich in den Stockwerken 5 und 6 des Komplexes „Aruaru City“. Dies ermöglicht einen entspannten Aufenthalt, da Sie nach der Besichtigung die Cafés oder Shops im selben Gebäude nutzen können. Der Bahnhof Kokura ist nur wenige Gehminuten entfernt.
Für den Besuch ist normale Alltagskleidung angemessen. Bei speziellen Workshops empfiehlt sich jedoch bequeme Kleidung. Da die Exponate sehr wertvoll sind, ist ein vorsichtiger Umgang geboten. Bitte beachten Sie die geltenden Regeln zum Fotografieren und zum Umgang mit den Büchern in der Lesezone.