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Der Kawaguchiko Chigo no Mai ist eine volkstümliche Kunstform, die am Kawaguchiko Sengen-Schrein in der Stadt Fujikawaguchiko, Präfektur Yamanashi, tief verwurzelt ist. Dieser Tanz, der seine Ursprünge in den Miko-Mai (Schreintänzen) hat, ist als national wichtiges immaterielles Kulturgut Japans anerkannt. Bereits 1960 wurde er als immaterielles Kulturgut der Präfektur Yamanashi ausgewiesen. In der Region wird er auch als „Odaidai“ bezeichnet und ist eng mit der spirituellen Verehrung des Mount Fuji verbunden.
Die Geschichte dieses Tanzes reicht weit zurück. Es gibt Aufzeichnungen, wonach der Tanz früher auf Ersuchen von Pilgern dargeboten wurde, die den Berg bestiegen. Die Tänzerinnen (Chigo) sind Mädchen im Alter zwischen 7 und 12 Jahren. Während früher die Auswahl oft auf die Kinder von Priestern oder lokalen Würdenträgern beschränkt war, werden die Rollen heute offen unter den Kindern der lokalen Gemeinschaft vergeben. Auch die strengen rituellen Reinheitsgebote, wie das Meiden von tierischen Produkten vor der Aufführung oder das rituelle Reinigen mit Feuerstein, werden bis heute strengstens befolgt.
Der Tanz besteht aus einer Struktur namens „5-ban-date“, bei der für jeden Tanz unterschiedliche Requisiten verwendet werden. Die Mädchen tragen weiote Kosode, darüber ein purpurrotes Chaya-Gewand und bestickte Jacken. Die Darbietungen umfassen:
Da der Kawaguchiko Chigo no Mai nur zu ganz bestimmten Festtagen stattfindet, ist eine genaue Terminplanung unerlässlich:
Dies ist kein interaktiver Workshop, sondern ein kulturelles Ereignis, bei dem Sie die Zeremonie als Zuschauer erleben. Begleitet von den Klängen der traditionellen Flöten und großen Trommeln (Taiko) können Sie die Mädchen in ihren prachtvollen Kostümen beobachten, während sie den Schrein heiligen.
Der Kawaguchiko Sengen-Schrein liegt am Nordufer des Kawaguchiko-Sees. Die Region bietet eine atemberaubende Sicht auf den Mount Fuji und ist ideal, um die Verbindung von Natur und Spiritualität zu erleben.