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Kankyo Geijutsu no Mori (Wald der Umweltkunst)

Guide

Kankyo Geijutsu no Mori (Wald der Umweltkunst)

9 Min. Lesezeit

Übersicht und Attraktionen

Kankyo Geijutsu no Mori ist ein etwa 10 Hektar großer privater Wald am Südwest-Hang des Berges Sarei in der Stadt Karatsu, Präfektur Saga. Das Konzept basiert darauf, künstliche Strukturen auf ein Minimum zu reduzieren und die Natur in den Mittelpunkt zu stellen. Der Park bietet sowohl einen Short-Course als auch einen Long-Course, die ideal für das Waldbaden und Naturbeobachtungen geeignet sind. Besonders im Herbst verwandeln etwa 10.000 Ahornbaume die Landschaft in ein leuchtendes Farbenmeer, das einen spektakulären Kontrast zum Himmel bildet.

Geschichte und kultureller Hintergrund

Die Entstehung dieses Waldes ist eng mit der persönlichen Vision des Gründers Masaaki Tsuruta verbunden. Im Jahr 1980, nach dem Verlust eines geliebten Familienmitglieds durch Krankheit, setzte sich Herr Tsuruta intensiv mit Umweltfragen und der Bedeutung reiner Luft auseinander. Getrieben von der Überzeugung, dass das Pflanzen von Bäumen und die Reinigung von Wasser und Luft die Erde, Flüsse und Meere beleben und somit die Menschen schützen können, gestaltete er den Hang des Berges Sarei mit Stein, Erde und Bäumen. Der Name „Kankyo Geijutsu no Mori“ (Wald der Umweltkunst) spiegelt den tiefen Wunsch wider, die Schönheit der Natur zu bewahren und zu pflegen.

Kankyo Geijutsu no Mori (Wald der Umweltkunst) 1

Die wichtigsten Highlights

Der Park bietet mehrere Orte, die die natürliche Ästhetik perfekt zur Geltung bringen:

  • *Fuyu Sanso**: Ein beliebter Ort für Fotografen, an dem sich das frische Grün oder die Herbstfarben in den glänzenden Lacktischen widerspiegeln. Hier können auch Kaffee und andere Getränke zum Mitnehmen erworben werden.
  • *Der Teich**: Wenn der Wind nachlässt, wirkt die Wasseroberfläche wie ein Spiegel für die Umgebung. Besonders im Herbst, wenn sich das rote Laub spiegelt, ist dies ein magischer Anblick.
  • *Holzbrücke**: Unter der Brücke fließt ein Bach, der je nach Jahreszeit von herabgefallenen Blättern geprägt wird und die natürliche Szenerie vervollständigt.
  • *Naturtunnel**: Ein Bereich, in dem sich die Baumkronen überlappen und einen Tunnel bilden. Im Frühling ein grünes Paradies, im Herbst ein Pfad aus rotem Teppich.

Empfehlungen nach Jahreszeit

Kankyo Geij츠 no Mori zeigt sich in jeder Jahreszeit von einer neuen Seite:

  • *Frühling**: Die Zeit der Kirschblüte, in der rosa Blütenblätter durch die Luft tanzen.
  • *Sommer**: Geprägt durch üppiges Grün, Moos und eine sanfte Brise, die durch die Bäume weht.
  • *Herbst**: Die absolut beste Reisezeit. Durch die kühleren Temperaturen am Berg Sarei leuchtet die Herbstfärbung besonders intensiv und färbt den gesamten Berg in prächtige Farben.
  • *Winter**: Aufgrund der Höhenlage kann es gelegentlich schneien, was dem Ort eine stille, klare Atmosphäre verleiht.
Kankyo Geijutsu no Mori (Wald der Umweltkunst) 2

Aktivitäten

Besucher können auf den gut gepflegten Pfaden das „Waldbaden“ (Shinrin-yoku) genießen. Wählen Sie zwischen dem Short- oder Long-Course, um die unterschiedliche Vegetation und das Gelände zu erkunden. In der Fuyu Sanso können Sie bei einer Tasse Kaffee die Aussicht genießen. Die Fotografie der natürlichen Strukturen ist ein beliebtes Erlebnis.

Umgebung

Der Wald liegt in der Stadt Karatsu (Machi Nukaki) inmitten einer unberührten Naturlandschaft. In der Nähe befinden sich die „Michi-no-Eki Nukaki“ sowie die Onsen-Anlage „Kyuragi Onsen Sayohime no Yu“, was den Ort zu einem idealen Ziel für einen Ausflug oder eine Rundreise macht.

Kankyo Geijutsu no Mori (Wald der Umweltkunst) 3

Wichtige Hinweise

  • *Kleidung**: Da Sie sich im Wald bewegen, werden feste Schuhe (Sneaker oder Wanderschuhe) dringend empfohlen. Aufgrund der Höhe kann es temperaturabhängig kühl sein.
  • *Bezahlung**: Der Eintritt muss bar bezahlt werden (Ticketautomat).
  • *Sprache**: Die englische Unterstützung vor Ort ist begrenzt.
  • *Reservierung**: Für Gruppen ab 20 Personen ist eine Voranmeldung erforderlich. Einzelbesucher können spontan kommen.
  • *Barrierefreiheit**: Es gibt einen Parkplatz für Rollstuhlfahrer, jedoch ist das Gelände aufgrund der natürlichen Topografie mit Steigungen und Stufen versehen.