
Guide
Das Nettaikan (auch bekannt als Green Dome Nettaikan) in Itabashi, Tokio, ist ein beeindruckendes botanisches Zentrum, das die tropischen Umgebungen Südostasiens imitiert. Auf einer weitläufigen Fläche von der ersten Untergeschoss-Etage bis zum zweiten Obergeschoss werden verschiedene Ökosysteme wie die Gezeitenzone, Tieflandregenwälder und Hochgebirgsregionen präsentiert. Im Untergeschoss erwartet Sie ein Mini-Aquarium mit Meeres-, Brackwasser- und Süßwasserbewohnern, während in den oberen Stockwerken über 300 Arten tropischer Pflanzen in den Gewächshäusern gedeihen. Es ist ein Ort, an dem Sie inmitten der Großstadt die besondere Luftfeuchtigkeit und die Artenvielfalt der Tropen spüren können.
Das Gebäude zeichnet sich durch ein umweltfreundliches Design aus, das die Abwärme der Reinigungsanlage Itabashi nutzt. Eröffnet wurde die Einrichtung im September 1994. Aufgrund der engen Partnerschaft zwischen dem Bezirk Itabashi und dem malaysischen Bundesstaat Penang sind die Exponate tief mit der Natur und Kultur Südostasiens verwurzelt. Nach einer umfassenden Renovierung im Jahr 2021 bietet die Anlage nun noch tiefere Einblicke in die tropischen Ökosysteme.

Die Reise durch das Gebäude führt Sie durch verschiedene Klimazonen:
Dieses Bereich bildet das marine Ökosystem Südostasiens nach. Hier leben etwa 150 Arten mit insgesamt 2.500 Fischen, darunter beeindruckende Arowanas und tropische Korallenfische.
Erleben Sie die Flora der Mangroven und Nypa-Palmen, den dichten Tieflandregenwald und eine traditionelle malaysische Siedlung mit Häusern aus Palmenblättern. Es ist eine faszinierende Darstellung des Lebens in den Tropen.
Die „Nebelwald“-Zone zeigt Hochgebirgspflanzen wie Rhododendren, Orchideen und Kannenpflanzen (Nepenthes). Da es sich um ein kühleres Klima handelt, ist dies ein idealer Ort, um der Hitze zu entgehen. Zudem gibt es regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zum Thema Umweltschutz.
Dank der kontrollierten Klimazonen ist der Besuch zu jeder Jahreszeit angenehm. Besonders im Sommer bietet die kühle Nebelwald-Zone im 2. Stock eine willkommene Erfrischung. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen bietet das Café „Clair“ zudem asiatische Spezialitäten wie Curry oder Nasi Goreng an, was den tropischen Aufenthalt perfekt abrundet.

Neben den permanenten Ausstellungen gibt es regelmäßig Workshops, wie etwa zum Bau von „Glass Aquariums“ (Reservierung erforderlich und kostenpflichtig). Auch ein spezialisierter Bibliotheksbereich mit Büchern über den Regenwald lädt zum Lernen ein.
Die Gegend um Takashimadaira ist geprägt von viel Grün und lokalen Parks. Es lohnt sich, die umliegenden kommerziellen Einrichtungen und saisonalen Märkte (wie den Takashimadaira Marche) in die Planung einzubeziehen.

Da in den tropischen Bereichen eine hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur herrschen, empfehlen wir leichte, atmungsaktive Kleidung und bequemes Schuhwerk.