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Der Kyohata Jinja befindet sich in der Stadt Uji in der Präfektur Kyoto und blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück, die bis zum Jahr 645 (Taika 1) reicht. Ursprünglich als 'Yanagi Daimyojin' bekannt, ist der Schrein ein Ort von tiefer spiritueller Bedeutung. Legenden besagen, dass sowohl Kaiser Tenmu als auch der berühmte General Sakanoue no Tamuramaro hier um den Sieg in Schlachten beteten. Daher gilt der Schrein als heiliger Ort, an dem man die Kraft für den Erfolg und den Sieg erflehen kann. Neben seiner spirituellen Bedeutung ist der Schrein auch für seine bedeutenden Kulturgüter bekannt, wie etwa die prachtvoll verzierten Eisen-Steigbügel aus der Heian-Zeit, die von höchstem historischem Wert sind.
Die Ursprünge des Schreins gehen auf das Jahr 645 zurück. Einer Legende nach erhielt Kaiserin Kogyoku eine göttliche Botschaft in einem Traum, woraufhin sie Nakatomi no Kamari anwies, den Schrein zu errichten. Auch die Verbindung zum Kaiser Tenmu ist eng mit der Natur verwoben: Als er vor dem Jinshin-Aufstand um Sieg betete und einen Weidenzweig pflanzte, der daraufhin austrieb, wurde der Ort fest mit der Symbolik der Weide verknüpft. In der Meiji-Zeit wurde der Schrein an seinen heutigen Standort verlegt. Früher umfasste das Gelände das weitläufige Yanagiyama-Gebiet, in dem auch Zeremonien mit Pferden stattfanden, was den Schrein zu einem besonderen Ort im Zusammenhang mit der Verehrung von Pferden macht.

Auf dem Gelände lassen sich zahlreiche wertvolle Kulturgüter entdecken, die von der Tiefe der japanischen Geschichte zeugen. Besonders hervorzuheben sind die eisernen Steigbügel (Abumi) aus der Heian- bis Kamakura-Zeit, die als einzigartige Originaldokumente ihrer Art gelten und als wichtige Kulturgüter eingestuft sind. Zudem finden sich dort die Statuen der zwei Gottheiten (Batō Tennō und Benzaiten) aus der Heian-Zeit. Ein weiterer interessanter Ort ist das 'Kitsunozuka', ein Grabmal, das der Überlieferung nach dem Gelehrten Fujiwara no Mototsune zugeordnet wird. In der stillen Atmosphäre des Schreins können Besucher direkt mit der spirituellen Schicht des alten Japans in Kontakt treten.
Ein Besuch während der hellen Tagesstunden wird empfohlen, um die Atmosphäre des Schreins voll zu genießen. Der Schrein (Juyosho), an dem Amulette und Goshuin (Stempel) erhältlich sind, ist von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Besonders schön ist der Besuch zur Zeit des frischen Frühlingsgrüns, wenn die natürliche Umgebung des Schreins besonders lebendig wirkt. Da der Schrein eine ruhige, geschichtsträchtige Stätte ist, bietet er zu jeder Tageszeit einen Ort der Kontemplation.
Besucher können die traditionelle Struktur japanischer Schreine beobachten und durch die Betrachtung historischer Artefakte tiefer in die japanische Geisteshaltung eintauchen. Es ist nicht nur ein Ort des Besuchs, sondern ein Ort des Verstehens. Ein besonderes Detail ist die Spurensuche: Bei einem Spaziergang kann man nach den Überresten alter Torbögen (Torii-Steine) suchen, die heute als 'Kyoto University Moai' bekannt sind, und sich die einstige Pracht des Geländes vorstellen.
Der Kyohata Jinja liegt im Bezirk Gokosho in Uji. Die Umgebung ist reich an Geschichte, mit dem berühmten Weltkulturerbe Byodo-in in der Nähe. Der Schrein ist gut erreichbar und lässt sich ideal in einen Rundgang durch Uji integrieren. Von der Station 'Obaku' (JR Nara Line oder Keihan Uji Line) aus ist der Schrein in etwa 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Auch der nahegelegene Obaku-Park bietet einen schönen Anschluss für einen historischen Spaziergang.
Um den Respekt vor der Heiligkeit des Ortes zu wahren, bitten wir um Beachtung der folgenden Punkte: