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Das Hirosawa Museum in der Stadt Tsukusai, Präfektur Ibaraki, ist ein architektonisches Juwel, das von dem weltbekannten Architekten Kengo Kuma entworfen wurde. Das herausragendste Merkmal ist das Design, das etwa 6.000 Tonnen Naturstein aus 1.500 riesigen Felsen integriert. Diese Steine umschließen das Gebäude und schaffen eine einzigartige Symbiose zwischen Architektur und Natur. Das Gelände beherbergt einen Rasengarten, einen Bambusgarten sowie einen authentischen japanischen Garten, die so gestaltet sind, dass man sie harmonisch aus dem Inneren des Museums betrachten kann. Dieser Raum aus Stein, Grün und Licht schenkt dem Besucher tiefe Ruhe.
Seit seiner Eröffnung am 2. Januar 2021 spiegelt das Museum die Philosophie von Kengo Kuma wider. Kuma, bekannt für Entwürfe wie das Nationalstadion in Tokio, hat hier das Konzept eines „Museums, in dem der Stein die Hauptrolle spielt“, perfektioniert. Auch die Benennung der Gärten trägt eine tiefe kulturelle Bedeutung: Sie wurden von Susumu Nakanishi geprägt, einem Experten für das Man'yoshu-Gedichtwerk. Das Gebäude ist darauf ausgelegt, „mit der Zeit zu reifen“, wobei die Interaktion zwischen den Steinen, den Pflanzen und der Umgebung über die Jahre hinweg stetig wächst.
Die Verschmelzung von Architektur und Garten ist das Herzstück des Museums. Besonders hervorzuheben ist der „Tsukuhano-Garten“, der aus den drei Teilen „Kiyora-no-niwa“, „Homura-no-niwa“ und „Shijima-no-niwa“ besteht. Diese Gärten wurden von Fachleuten wie Chuichi Saito und Shunsaku Miyagi gestaltet, um das Zusammenspiel von Naturstein und Flora zu perfektionieren. In den Ausstellungsräumen treffen moderne Architektur und die traditionelle Schönheit japanischer Malerei und Keramik aufeinander. Auch die im Außenbereich befindlichen Steinwände und die detailreichen Karesansui-Sandmuster (Trockengarten) bieten visuelle Höhepunkte.
Das Museum zeigt zu jeder Jahreszeit ein neues Gesicht. Besonders im Oktober und November, wenn die Luft klar und kühl ist, treten die Texturen der Steine und das Grün der Gärten besonders intensiv hervor. Während der hellen Tagesstunden erzeugen die Glasfronten ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten, das die Architektur lebendig werden lässt. Für Liebhaber der absoluten Stille sind die ruhigeren Tageszeiten ideal.
Ein Besuch bietet weit mehr als nur das Betrachten von Kunstwerken. Es ist eine sensorische Erfahrung des Raumes selbst. Durch die gezielte Platzierung der Gärten zu bestimmten Blickwinkeln aus dem Gebäude heraus wird die Harmonie von Natur und Bauwerk spürbar. Zudem können Besucher Einblicke in die Designphilosophie von Kengo Kuma durch Architekturmodelle gewinnen. Es ist ein Ort, an dem man den Geist von „Zen“ und die japanische Ästhetik der Stille visuell erfahrbar machen kann.
Die Region um Tsukusai in der Präfektur Ibaraki ist reich an natürlicher Schönheit. In der Nähe der Kuji-Flusslandschaft und der Oku-Kuji-Region können Besucher die saisonale Natur und lokale Spezialitäten wie Soba oder Ayu (Blauforelle) genießen. Auch die Naturwunder des Hanakuma-Tals oder des Ryujin-Staudamms liegen in der Nähe und eignen sich hervorragend für einen Ausflug.
way Kleidung: Da die Besichtigung der Gärten im Freien stattfindet, empfehlen wir bequemes Schuhwerk.