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Hijiri Jinja ist ein historisch bedeutsamer Schrein in Kuroya, Chichibu (Präfektur Saitama). Er ist bekannt für seine Verbindung zur Wudō-Ära und ist als kulturelles Denkmal der Stadt Chichibu offiziell anerkannt. Die Architektur mit ihren markanten zinnoberroten Säulen und den schweren Ziegeldächern harmoniert perfekt mit der umliegenden, dichten Vegetation und schafft eine Atmosphäre der Ruhe und Spiritualität. Die Region ist zudem tief in der Geschichte des Kupferbergbaus verwurzelt, was sich in den zahlreichen Relikten und Dokumenten in der Umgebung widerspiegelt.
Die Geschichte dieses Ortes ist untrennbar mit den Wudō-Opfergaben verbunden. Einst war die Region Chichibu ein Zentrum des Kupferabbaus, ein historischer Fakt, der die heutige Erscheinung des Schreins und der umliegenden Ruinen prägt. Ein weiterer kultureller Höhepunkt ist die Legende des „Kuroya Shishimai“ (Löwentanz). Es heißt, dass während einer Dürreperiode ein Löwentanz, der auf Befehl des Chichibu-Verwalters durchgeführt wurde, den ersehnten Regen brachte. Diese Tradition wird bis heute als wichtiges Kulturgut der Region gepfertigt.

Besucher können die traditionelle Architektur des Schreins, die steinernen Komainu-Wächterfiguren und die heiligen zinnoberroten Torii-Tore bewundern. Auf dem Gelände befindet sich ein Gedenkstein zur „Wudō-Ära“, der die historische Bedeutung des Ortes unterstreicht. Darüber hinaus bietet die Umgebung spannende Einblicke in die japanische Industriegeschichte, etwa durch das Mineralienmuseum mit seinen Ausstellungsstücken oder die sichtbaren Spuren des historischen Tagebaus.
Der Zugang zum Gelände ist rund um die Uhr möglich, sodass ein Besuch jederzeit eine spirituelle Erfahrung bietet. Besonders empfehlenswert ist der Besuch am Tag, wenn das Sonnenlicht durch das Blätterdach der Bäume fällt und die Farben der Architektur und das satte Grün der Natur in einem harmonischen Licht erstrahlen lassen. Bei speziellen Festlichkeiten können Sie zudem die traditionellen Kuroya Shishimai-Aufführungen miterleben.
Die Umgebung lädt zu einer Entdeckungsreise durch die Geschichte ein. Folgen Sie den Hinweisschildern am Torii, um in etwa 15 Minuten zu den historischen Tagebau-Stätten zu gelangen. Im Mineralienmuseum können Sie zudem rund 350 Exponate bewundern, die die industrielle Geschichte der Region veranschaulichen. Eine Wanderung zu den umliegenden Anlagen wie den Überresten der Kanayama-Minen bietet eine tiefere Verbindung zur Vergangenheit der Region.
Das Gebiet um den Hijiri Jinja ist ein lebendiges Freilichtmuseum der Geschichte. Neben den Tagebau-Stätten der Wudō-Ära gehören auch das Mineralienmuseum, das historische Haus Uchida und die Überreste der Kanayama-Minen dazu. Diese Orte liegen in fußläufiger Entferart vom Schrein und lassen sich ideal zu einer kulturhistorischen Wanderroute kombinieren.
Da die Wege rund um den Schrein und die historischen Stätten teilweise unbefestigt oder steil sein können, wird das Tragen von festem Schuhwerk dringend empfohlen. Achten Sie beim Erkunden der Minen und Ruinen besonders auf den Untergrund. Bitte bewahren Sie beim Besuch des Schreins und der umliegenden Anlagen die nötige Ruhe und respektieren Sie die religiösen Bräuche.