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Hase-dera (Iiyama Kannon) ist ein Tempel der Kōyasan Shingon-Schule in der Stadt Atsugi, Präfektur Kanagawa. Als sechster Stützpunkt der Bando 33 Kannon-Pilgerreise ist dieser Ort seit alters Zeiten ein beliebtes Ziel für Gläubige und Reisende. Die größte Attraktion ist die sich ständig wandelnde Natur: Besonders die Kirschblüten im Frühling und die prachtvollen Hydrangeas (Hortensien) im Frühsommer machen den Tempel zu einem der 50 schönsten Orte in Kanagawa. Jede Jahreszeit offenbart eine neue, faszinierende Schönheit.
Die Geschichte des Tempels reicht weit zurück. Er wurde laut Überlieferung im Jahr 725 durch den Mönch Gyoki gegründet. Später, im Jahr 807, hielt auch der berühmte Kūkai (Kōbō Daishi) hier eine Lehre ab. Ein bedeutendes historisches Element ist der Kannon-Schrein, der von Minamoto no Yoritomo in Auftrag gegeben wurde; hier ist die elfgesichtige Kannon-Statue verehrt. Auch eine im Inneren des Berges verborgene Buddha-Statue, die von Gyoki selbst handgefertigt worden sein soll, ist ein wichtiges Kulturgut. Während der Edo-Zeit entwickelte sich der Ort nicht nur zu einem Ort der spirituellen Praxis, sondern auch zu einem Ziel für kulturelle Ausflüge.

Das Tempelgelände ist meisterhaft mit saisonalen Pflanzen gestaltet. Im Frühling blühen rund 3.000 Sakura-Bäume (Sometatsuboshi und Yamazakura) über das gesamte Gelände des benachbarten Hakusan-Naturparks hinweg. Im Frühsommer verwandelt sich der Weg zum Hauptgebäude durch die leuchtenden Farben der Hydrangeas rund um das Nio-Tor in ein Blütenmeer. Auch Nelken und die herbstliche Laubfärbung der Ahornblätter (Momiji) bieten spektakuläre Anblicke. Die historische Architektur des Hauptgebäudes unterstreicht die spirituelle Bedeutung des Ortes.
Ein Besuch von Hase-dera ist am schönsten, wenn man die saisonalen Highlights gezielt plant. Im Frühling (März bis April) steht die Kirschblüte im Fokus, die sich harmonisch mit dem Hakusan-Naturpark verbindt. Im Frühsommer (Regenzeit) bieten die Hydrangeas das beeindruckendste Farbspektrum auf dem Aufstieg zum Tempel. Im Herbst lockt das leuchtende Rot der Ahornblätter die Besucher an. Es empfiehlt sich, die Zeit im Laufe des Tages zu beobachten, um die wechselnden Lichtverhältnisse auf den Blumen zu erleben.

Besucher können das Sammeln von Goshuin (Tempelstempeln) als spirituelle Erfahrung genießen. Es gibt spezielle Goshuin-Designs für Hase-dera sowie für die Bando 33 Kannon-Pilgerreise. Zudem gibt es drei verschiedene Arten von Goshuin mit jeweils einzigartigem Design. Ein Spaziergang durch das Gelände, während man die saisonalen Pflanzen beobachtet, bietet eine wunderbare Gelegenheit zur Ruhe und Kontemplation abseits des Alltags.
Hase-dera liegt in unmittelbarer Nähe zum Hakusan-Naturpark. Im Frühling wird die Region durch das