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Das Hara Museum ARC ist ein spezialisiertes Museum für zeitgenössische Kunst, das in der malerischen Natur von Shibukawa, Präfektur Gunma, liegt. Das von dem weltberühmten Architekten Arata Isozaki entworfene Gebäude besticht durch seine Symmetrie und die zentrale Galerie A mit ihrem markanten pyramidenförmigen Dach. Das Design lässt natürliches Licht durch Oberlichter in die Ausstellungsräume fließen, was die zeitgenössischen Kunstwerke perfekt in Szene setzt. Die Sammlung umfasst Werke internationaler Größen wie Andy Warhol und Jean-Michel Otoniel, die harmonisch mit der Architektur und der umgebenden Natur verschmelzen.
Die Wurzeln des Museums liegen im ursprünglichen 'Hara Museum' in Shinagawa, Tokio (gegründet 1979). 1988 wurde die Außenstelle 'Hara Museum ARC' in Shibukawa eröffnet. Im Jahr 2021 wurde das Konzept durch die Fusion der Standorte in Tokio und Gunma zu einem neuen 'Hara Museum ARC' weiterentwickelt. Der Name 'ARC' steht symbolisch für das 'Arc-en-ciel' (Regenbogen) und unterstreicht die Rolle des Museums als ein Ort des internationalen Austauschs und der Schaffung neuer kultureller Werte.
Das Museum verfügt über drei Hauptgalerien, die speziell auf zeitgenössische Kunst ausgerichtet sind: Galerie A mit ihrem pyramidenförmigen Dach sowie die flankierenden Galerien B und C, die durch ihre Offenheit und das natürliche Licht bestechen. Ein besonderes Highlight ist der Spezialausstellungsraum 'Kankai-an'. Dieser Raum ist im traditionellen Shoin-Stil gestaltet und verbindet japanische Ästhetik (Holz, Stein, Washi-Papier und Putz) mit moderner Kunst. Zudem können Besucher im Außenbereich Werke verschiedener internationaler Künstler entdecken, während sie durch die Anlage spazieren.
Das Museum ist von 09:30 bis 16:30 Uhr geöffnet. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch während der hellen Tagesstunden, wenn das Licht durch die Oberlichter die Räume in ein besonderes Licht taucht. Die Atmosphäre verändert sich je nach Jahreszeit, besonders wenn die umliegende Natur in sattem Grün erstrahlt. Bitte prüfen Sie vor Ihrem Besuch die offizielle Website, da wetterbedingte Änderungen möglich sind. Nach der Besichtigung lädt das Café 'Dahl' zum Entspannen ein.
Für Besucher mit tieferem Interesse an Kunst bietet das Museum geführte Touren an. Ein etwa 60-minütiger Rundgang durch das Team erläutert die Werke in den modernen Galerien und dem traditionellen 'Kankai-an'. Zudem ist es möglich, nach vorheriger Anmeldung per E-Mail Skizzen vor Ort anzufertigen. Mitglieder des exklusiven Programms haben zudem Zugang zu speziellen Veranstaltungen, wie etwa Touren durch das offene Depot.
Das Museum liegt auf einem weitläufigen Gelände direkt neben der Ikaho Green Farm. Dies ermöglicht eine ideale Kombination aus Kunstgenuss und Naturerlebnis. Da das Museum gut erreichbar ist, lässt es sich hervorragend mit einem Besuch der heißen Quellen von Ikaho Onsen verbinden. Gelegentlich gibt es Kombi-Tickets mit der Ikaho Green Farm.
Zum Schutz der Kunstwerke ist das Berühren der Exponate streng untersagt. Das Fotografieren (auch mit dem Smartphone) ist in Bereichen mit entsprechenden Verbotsschildern nicht gestattet. Bitte vermeiden Sie den Verzehr von Speisen, das Telefonieren oder die Verwendung von Tintenstiften (wie Füllhaltern) in den Galerien. Regenschirme und große Taschen können in den Schließfächern oder Schirmständern untergebracht werden. Haustiere sind nicht erlaubt. Wir empfehlen bequemes Schuhwerk für die Wege im Museum. Zahlungen vor Ort können mit Bargeld oder Kreditkarte getätigt werden.