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Der Futa Tenjin Jinja befindet sich in Chofu-Keoka, Chofu-shi, Tokio. Er ist primtär der Gottheit Sukuna Biko gewidmet, wobei auch Sugawara no Michizane verehrt wird. Als Schutzgottheit des Gebiets Chofu bringt der Schrein Segen in den Bereichen Glück, Schutz vor Unheil, Gesundheit, geschäftlichen Erfolg und akademischen Erfolg. Die Anlage beherbergt bedeutende Kulturgüter der Stadt Chofu, darunter die prachtvolle Haupthalle und die charakteristischen Komainu-Wächterfiguren.
Obwohl das genaue Gründungsdatum nicht exakt belegt ist, ist der Schrein in den historischen Aufzeichnungen der Engeki-Ära erwähnt. Ursprünglich befand sich der Schrein im heutigen Fuda 5-chome, wurde jedoch nach einer großen Überschwemmung des Tama-Flusses während der Bunmei-Ära an seinen heutigen Standort verlegt. Ein besonderes historisches Artefakt ist die „Taiko no Seisatsu“, eine Plakette, die angeblich von Toyotomi Hideyoshi während der Eroberung von Odawara ausgestellt wurde. Die Haupthalle (Honden) wurde im Jahr 1706 (Hoei 3) neu errichtet und bewahrt den klassischen Baustil der Ikkensha-Nagare-zukuri-Architektur aus der mittleren Edo-Zeit.

Ein Highlight des Geländes ist die als Kulturgut der Stadt Chofu ausgewiesene Haupthalle. Achten Sie auf die feinen Details an den Säulen des Vorbaus, die mit Elefantenrüssel- und Löwenkopf-Ornamenten verziert sind. Vor der Gebetshalle (Haiden) steht zudem ein Paar Komainu-Statuen aus dem Jahr 1796, die ebenfalls als geschütztes Kulturgut gelten. Ein weiteres Symbol der Heiligkeit ist der majestätische Keiyaki-Baum (Japanische Ulme), der schätzungsweise 500 Jahre alt ist und das Gelände prägt.
Der Schrein ist bekannt für seine saisonalen Rituale. Im Juni findet das „Nagoshi no Oharae“ statt, bei dem Besucher durch einen Zierring aus Schilf schreiten, um Unheil abzuwenden. Im Juli wird das „Tanabata-Fest“ gefeiert, bei dem Bambuszweige mit Wunschzetteln geschmückt werden und die Anlage abends festlich beleuchtet wird. Im September bietet das jährliche „Reitaisai“-Fest mit traditionellen Kagura-Tänzen nach Sonnenuntergang ein besonderes Erlebnis. Auch im November, zur Zeit der Erntedankfestivals und der „Shichi-Go-San“-Feierlichkeiten, ist der Schrein ein lebendiger Ort der Tradition.

Jeden 25. des Monats findet im Kagura-Schrein eine „Sato-Kagura“-Darbietung statt – ein traditioneller Tanz zu Flöten- und Trommelmusik, der mythologische Geschichten erzählt. Zudem findet an jedem zweiten Sonntag im Monat ein Antiquitätenmarkt statt, auf dem etwa 20 bis 30 Stände lokale Schätze und Handwerk anbieten. Dies ist eine wunderbare Gelegenheit, tief in die lokale Kultur einzutauchen.
Das Gelände umfasst mehrere Nebenschreine mit unterschiedlichen Funktionen: Der Mitake-Schrein für militärischen Erfolg, der Haraedo-Schrein zur Reinigung von Geist und Körper, der Hoso-Schrein für die Gesundheit sowie der Inari-Schrein für geschäftlichen Wohlstand. Auch die Kotohira-Schrein, Otoris-Schrein und Itsukushima-Schrein sind Teil des heiligen Areals.
Für den Besuch ist keine spezielle Kleidung erforderlich, normale, respektvolle Alltagskleidung ist angemessen. Die Annahme von Gebeten (Kito) und der Verkauf von Amuletten beginnen ab 09:30 Uhr. Es gibt Parkplätze auf dem Gelände, jedoch sollten größere Busse vorab angemeldet werden. Bitte achten Sie auf die Etikette eines heiligen Ortes und bewahren Sie Ruhe.