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Furoen ist ein weitläufiger Garten am östlichen Rand von Kofu in der Präfektur Yamanashi, gelegen am Fuße des Kofu-Beckens. Auf einer Fläche von etwa 50.000 m² wurde die natürliche Topografie mit Hügeln und Teichen genutzt, um eine harmonische Komposition aus ca. 3.200 Zierpflaumen, Kirschbäumen, Kiefern, Azaleen und Ahorn zu schaffen. Besonders zur Zeit der Pflaumenblüte zieht der Garten als Symbol des Frühlings Besucher aus ganz Japan an.
Die Geschichte von Furoen reicht bis ins Jahr 1900 zurück, als der Textilhändler Seishime Okumura den Garten als Sommerresidenz eröffnete. Der Name 'Furoen' leitet sich aus einer chinesischen Legende ab, die besagt, dass man durch das 'Tor der Unsterblichkeit' schreitet, um zwischen Felsen und prachtvollen Bäumen zur 'Halle des ewigen Lebens' zu gelangen. Diese Philosophie spiegelt sich in der Gestaltung wider: Das Eingangstor symbolisiert das 'Tor der Unsterblichkeit', der zentrale Teich heißt 'Shoyo-Teich' und die angrenzende Hütte wird 'Chosei-kaku' genannt.

Der Garten bietet geschwungene Wanderwege, die die natürliche Landschaft nutzen:
Der Höhepunkt liegt in der Pflaumenblüte zwischen Februar und März. In dieser Zeit herrscht eine besondere Atmosphäre, besonders wenn die Sonne die Blüten und den Berg Fuji in helles Licht taucht. Neben der Pflaume können Sie auch die Kirschblüten, den Ahorn und die Pfingstrosen zu anderen Jahreszeiten bewundern.

Ein Besuch in Furoen ist auch ein Genuss für den Gaumen. Am Stand 'Kume-an' können Sie saisonale Spezialitäten wie warmes Oden oder süßes Amazake (Reiswein) probieren – ideal, um sich bei einem Spaziergang aufzuwärmen.
In den Verkaufsständen ist die Zahlung vor Ort primär in Barzahlung (JPY) möglich. Bitte führen Sie ausreichend Bargeld für Snacks und Getränke mit.
Die Kommunikation vor Ort erfolgt hauptsächlich auf Japanisch. Es gibt zwar vereinzelt englische Beschilderungen, die Nutzung einer Übersetzungs-App wird jedoch empfohlen.
Eine Reservierung ist für den Besuch des Gartens nicht erforderlich. Sie können einfach während der Öffnungszeiten eintreten.
Da der Garten hügelig ist und teilweise unbefestigte Wege hat, empfehlen wir dringend festes, bequemes Schuhwerk. Da es im Februar und März noch recht kalt sein kann, sollten Sie warme Kleidung einplanen.
Aufgrund der natürlichen Topografie gibt es einige Stufen und unebene Pfade. Der Garten ist daher nur eingeschränkt barrierefrei (z. B. für Rollstuhlfahrer) zugänglich.