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Das Fukuyama Museum of Art ist ein 1988 eröffnetes städtisches Museum im Stadtteil Nishimachi in Fukuyama, Präfektur Hiroshima. Die Lage ist besonders reizvoll, da das Museum harmonisch in die historische Landschaft der Burg Fukuyama integriert ist. Es nutzt Teile des ehemaligen Außengrabens der Burg als Gartenanlage und dient als kulturelles Zentrum der Region. Die Sammlung umfasst ein breites Spektrum, von moderner japanischer und europäischer Kunst bis hin zu einer außergewöhnlichen Sammlung japanischer Schwerter.
Das Museum wurde mit dem Ziel gegründet, die Kunst und Kultur der Region zu fördern. Das Gelände nutzt die historische Bausubstanz der Burgreste von Fukuyama, was eine tiefe Verbindung zur Geschichte des Ortes schafft. Die Architektur wurde von Sato Comprehensive Design entworfen, und seit der Eröffnung im Jahr 1988 ist das Museum ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Fukuyama. Viele der ausgestellten Werke stehen in direktem Bezug zu Künstlern aus der Region Fukuyama und dem Setouchi-Gebiet.
Die Exponate sind vielfältig. Zu den Highlights zählen Werke der japanischen und europäischen Moderne, darunter Werke bedeutender Künstler wie Giorgio de Chirico und Albert Marque sowie renommierte japanische Künstler wie Ryusei Kishida und Rosui Kitokata.
Ein besonderes Highlight ist die sogenannte „Komatsu-Sammlung“ japanischer Schwerter. Diese Sammlung, die von dem ehrenwerten Bürger von Fukuyama, Yasuhiro Komatsu, zusammengetragen wurde, umfasst zahlreiche Schwerter von nationalem Schatzwert (National Treasure) und bedeutenden Kulturgütern, wie etwa die Tachi-Schwerter mit den Signaturen Norifusa und Chushujuban. Diese Stücke zeigen die Perfektion der traditionellen japanischen Handwerkskunst auf höchstem Niveau.
Das Museum ist von der weitläufigen Anlage des Fukuyama-jo-Parks umgeben, der je nach Jahreszeit unterschiedliche Schönheit zeigt. Besonders im Frühling mit der Kirschblüte (Sakura) und im Herbst mit der herbstlichen Laubfärbung ist ein Besuch in Kombination mit einem Spaziergang durch den Park sehr zu empfehlen. Die Öffnungszeiten sind von 09:30 bis 17:00 Uhr. Ein Besuch während der hellen Tagesstunden ermöglicht eine besonders ruhige und konzentrierte Kunstbetrachtung.
Im Museum finden regelmäßig Sonderausstellungen statt (etwa 4 bis 6 Mal pro Jahr), die jeweils neue thematische Schwerpunkte setzen. Im zweiten Stock befindet sich zudem das „Fukuyama Museum of Calligraphy“, wo Besucher die Kunst der japanischen Kalligrafie erleben können. Für eine kleine Pause zwischen den Ausstellungen lädt das hauseigene Café zu einem entspannten Aufenthalt in ruhiger Atmosphäre ein.
Da sich das Museum im Fukuyama-jo-Park befindet, liegen viele historische Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe. Nach dem Museumsbesuch bietet sich ein Spaziergang zur Burgruine Fukuyama oder ein Ausflug zu den historischen Orten wie Tomonoura an. Die Lage ist ideal, um Kultur und Geschichte an einem Tag zu verbinden.
Zum Schutz der Kunstwerke gelten in den Ausstellungsräumen Fotografie-Verbote oder spezielle Regeln. Bitte achten Sie auf die Beschilderung. Kleidung, die einen respektvollen Umgang mit der Umgebung widerspiegelt, wird empfohlen. Essen und Trinken sind nur in den dafür vorgesehenen Bereichen (Café) gestattet. Das Museum ist barrierefrei gestaltet und verfügt über rollstuhlgerechte Eingänge sowie Toiletten.