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Das Fukushima Prefectural Museum ist ein kulturelles Zentrum in der Stadt Fukushima, das tief in der Region verwurzelt ist. Es wurde 1984 eröffnet und liegt eingebettet in die natürliche Schönheit am Fuße des Berges Shinobu. Das Gebäude wurde vom Büro Otaka Architectural Design entworfen und zeichnet sich durch eine Architektur aus, die perfekt mit der umliegenden Landschaft harmoniert. Die Sammlung umfasst über 1.600 Exponate, darunter Gemälde, Druckgrafiken, Skulpturen und Kunsthandwerk. Zwischen 2020 und 2021 wurde das Museum umfassend modernisiert: Durch die Installation einer flächendeckenden LED-Beleuchtung in den Ausstellungsräumen sowie die Modernisierung der Decken und Aufzüge wurde eine erstklassige und zeitgemäße Umgebung für den Kunstgenuss geschaffen.
Das Museum wurde im Juli 1984 als Symbol für den reichen kulturellen Boden der Präfektur Fukushima gegründet. Es pflegt besonders die Werke bedeutender Künstler mit engem Bezug zur Region, wie den in Shirakawa geborenen Maler Seiji Sekine oder den berühmten Grafikdesigner Kiyoshi Saito aus Aizuwakamatsu. Neben diesen lokalen Schätzen beherbergt das Museum auch eine internationale Sammlung amerikanischer figurativer Malerei des 20. Jahrhunderts, was eine einzigartige Brücke zwischen lokaler Kultur und globaler Kunstgeschichte schlägt. Trotz der Herausforderungen durch das Erdbeben in Ostjapan hat das Museum seine Rolle als Bewahrer der regionalen Kunstgeschichte durch die jüngste Renovierung gestärkt.
Aufgrund der Lage am Fuße des Berges Shinobu lässt sich das Museum ideal erleben, wenn man den Wechsel der Jahreszeiten beobachtet – von der frischen Frühlingsgrüne bis hin zur herbstlichen Laubfärbung. Neben den Dauerausstellungen finden regelmäßig Sonderausstellungen und Themenausstellungen statt, die oft einen tieferen Einblick in das Werk spezifischer Künstler ermöglichen. Ein Besuch während der hellen Tagesstunden wird empfohlen, um das harmonische Zusammenspiel von natürlichem Licht und der modernen Beleuchtung in einer ruhigen Atmosphäre zu genießen.
Das Museum bietet mehr als nur passiven Kunstgenuss. Es finden regelmäßig kulturelle Aktivitäten statt, wie etwa Workshops in Zusammenarbeit mit Schulen oder kreative Programme zur Förderung der nächsten Generation. Die modernisierte Umgebung lädt dazu ein, dem Alltag zu entfliehen und sich in Ruhe mit den Kunstwerken auseinanderzusetzen. Da sich die Programme und Ausstellungen ständig ändern, empfiehlt sich ein Blick auf den aktuellen Veranstaltungskalender.
Das Museum ist direkt neben der Präfekturbibliothek Fukushima gelegen, was einen Rundgang durch Literatur und bildende Kunst ermöglicht. Die Lage am Fuße des Berges Shinobu lädt zudem zu entspannten Spaziergängen in der Natur ein. Die umliegende Stadtlandschaft von Fukushima bietet nach dem Museumsbesuch zahlreiche Möglichkeiten, die lokale Umgebung zu erkunden.
Um die Kunstwerke und die Atmosphäre zu schützen, wird um ein ruhiges Verhalten in den Ausstellungsräumen gebeten. Es gibt keine spezielle Kleiderordnung, jedoch sind bequeme Schuhe für die Besichtigung zu empfehlen. Bei der Bezahlung der Eintrittskarten können oft Kreditkarten oder IC-Karten genutzt werden (bitte vor Ort prüfen). An Wochenenden oder zu bestimmten Zeiten kann eine Reservierung erforderlich sein. Bitte prüfen Sie vorab die Website für aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Buchungssystemen.