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Die Fujikura Suigenchi Wasseranlagen in der Stadt Akita sind die Überreste einer historischen Wasserentnahmestelle (Reservoirs, Dämme und Sedimentationsbecken). Diese Anlage ist als nationales Kulturgut (Erbe der Modernisierung) eingestuft und stellt ein äußerst wertvolles Zeugnis der Geschichte der modernen Wasserversorgung in Japan dar. Heute ist das Gelände als „Fujikura Memorial Park“ gestaltet und dient als Erholungsgebiet für die lokale Bevölkerung sowie als historisches Freilichtmuseum. Die beeindruckenden Strukturen wie der Damm und die Eisenfachwerkbrücke aus der Meiji-Zeit sind inmitten der Natur erhalten geblieben.
Der Bau der Anlage begann im Jahr 1903 (Meiji 36) mit dem Ziel, die Trinkwasser- und Brandbekämpfung in der Stadt Akita sicherzustellen. Nach der schrittweisen Fertigstellung im Jahr 1911 erfüllte die Anlage über 70 Jahre lang die Wasserversorgung der Bürger. Mit der Umstellung der Wasserquelle auf den Fluss Omonote im Jahr 1973 wurde die Nutzung der Anlage beendet. 1993 wurde die Anlage als eines der ersten Denkmäler der Modernisierung als nationales Kulturgut in Japan offiziend anerkannt.

Im Park finden Sie verschiedene Bauwerke, die die Ingenieurskunst der Meiji-Ära dokumentieren. Dazu gehören der Hauptdamm (Gravity Dam), der Nebenstaudamm, die Wasserführung, eine Eisenfachwerkbrücke sowie die (heute zugeschüttten) Sedimentationsbecken. Besonders der Hauptdamm aus Beton ist ein wichtiges Zeugnis der damaligen Zivilingenieurtechnik. Zudem gibt es Denkmäler, die den Ort als Geburtsstätte der Wasserversorgung von Akita ehren.
Der Fujikura Memorial Park zeigt sich je nach Jahreszeit von seiner besten Seite. Besonders attraktiv ist der Besuch im April und Mai, wenn die um den Park gepflanzten Yamazakura-Kirschbäume in voller Blüte stehen. Ein Spaziergang bei Tageslicht ermöglicht es Ihnen, die feinen Details der historischen Konstruktionen wie den Damm und die Fachwerkkonstruktionen der Brücke optimal zu beobachten.
Der Park ist als Erholungsgebiet mit gepflegten Wegen angelegt, was ideale Bedingungen für ausgiebige Spaziergänge bietet, bei denen man die Infrastruktur der Vergangenheit hautnah erleben kann. Es gibt Sitzmöglichkeiten wie Pavillons und Bänke zum Verweilen. Bitte beachten Sie, dass Wege zwischen den Dämmen bei starkem Regen gesperrt sein können.
Für die Erkundung empfiehlt sich bequeme Kleidung und festes Schuhwerk. Es gibt einen kleinen Parkplatz (ca. 10 Stellplätze), jedoch sind die Zufahrtswege und Brücken in der Nähe recht schmal, wes heavy Fahrzeuge sollten vorsichtig navigieren.