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Das Zonbera Matsuri ist ein traditionelles Ritual, das jedes Jahr am 6. Februar am Oniya Shinmei-Schrein im Ortsteil Oniya (Wajima, Ishikawa) stattfindet. Ziel des Festes ist es, durch die symbolische Darstellung landwirtschaftlicher Tätigkeiten vor den Gottheiten um eine reiche Ernte zu bitten.
Der Name „Zonbera“ leitet sich vom Ausruf „Sonburi“ ab, der das Geräusch von spritzendem Wasser imitiert. Dieser Begriff weist eine tiefe Verbindung zur klassischen japanischen Kunst wie dem Kabuki (insbesondere dem Jukishiki Sanbaso) sowie zum Noh- und Kyogen-Theater auf, was dieses Fest zu einem kulturell höchst interessanten Erlebnis macht.
Das Herzstück des Festes ist das „Ta-asobi“ (Reisfeld-Spiel). Dabei werden die Schritte der Bodenbearbeitung bis zur Aussaat als heiliges Ritual nachgestellt. Die rhythmischen Bewegungen mit der Hacke (Kuwa) sind ein lebendiges Symbol der jahrhundertealten Agrarkultur.
Die besonderen Rufe und die rituellen Bewegungen laden die Zuschauer in die spirituelle Welt Japans ein. Es ist eine seltene Gelegenheit, die Wurzeln klassischer japanischer Künste wie Noh oder Kabuki in einem authentischen, regionalen Kontext zu erleben.
Das Fest findet jährlich am 6. Februar statt. Die Zeremonie beginnt gegen 10:00 Uhr morgens. Bitte beachten Sie, dass sich die genauen Zeiten je nach Jahr ändern können. Es wird empfohlen, aktuelle Informationen vorab zu prüfen.
Der Veranstaltungsort ist der Oniya Shinmei-Schrein in Wajima, Ishikawa.
Da es sich um ein heiliges Ritual handelt, wird um einen respektvollen und ruhigen Umgang gebeten. Da die Noto-Halbinsel im Februar sehr kalt ist, sollten Sie unbedingt auf warme Kleidung achten.