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Das Niino Yuki Matsuri ist ein traditionsreiches Ritual der Region Niino in der Stadt Anan, Präfektur Nagano. Seit 1977 ist es als nationales immaterielles Kulturgut Japans anerkannt. Ursprünglich als Neujahrsritual bekannt, wird es heute als „Schneefestival“ gefeiert, da der Schnee als glückbringendes Zeichen für eine reiche Ernte gilt. Die Bewohner von Niino verkörpern dabei die Götter, um für eine ertragreiche Ernte zu beten.
Der dramatische Höhepunkt findet in der Nacht vom 14. Januar statt. Besonders beeindruckend ist der „Fackelläufer“ (Matsutoi-okoshi), bei dem die Dunkelheit durch lodernde Flammen durchbrochen wird, gefolgt von den rituellen Tänzen der Gottheiten. Das Zusammenspiel aus der Stille des Schnees und der Hitze der Fackeln erzeugt eine fast surreale, kraftvolle Atmosphäre. Achten Sie auch auf die charakteristischen Tänze der Gottheiten, wie den Tanz der Sonne und des Mondes oder den Tanz des Tengu.
Das Festival findet jährlich vom 13. bis zum Morgen des 15. Januar statt. Der Ablauf ist wie folgt:
Das Geschehen konzentriert sich auf den Izu-Schrein und den Suwa-Schrein in der Region Niino, Stadt Anan, Präfektur Nagano. Da das Event in einem extrem schneereichen Gebiet stattfindet, ist bei der Anreise besondere Vorsicht geboten.
Dieses Fest ist für seine extreme Kälte und die nächtliche Dauer bekannt – oft wird es scherzhaft als „müdiges, rauchiges und kaltes“ Fest bezeichnet. Eine sehr warme Kleidung ist unerlässlich. Da es sich um ein heiliges Ritual handelt, wird um einen respektvollen Umgang mit den Traditionen gebeten.