
Guide
Das „Kushi Matsuri“ (Kamm-Fest) im Yasui Konpiragu-Schrein ist ein bedeutendes Ritual zur Reinigung und Ehrung alter Kämme und Haarnadeln. Basierend auf dem „Kushizuka“ (Kamm-Hügel), der im September 1961 errichtet wurde, werden hier die Instrumente geweiht, die die Schönheit des Haares – das in der japanischen Kultur als lebenswichtig gilt – unterstreichen. Das Fest ist auch für seine Segnungen in den Bereichen Schönheit und Ästhetik bekannt. Inmitten des berühmten Yasui Konpiragu, das auch für seine spirituelle Kraft bekannt ist, bietet dieses Fest eine tiefe Verbindung zur japanischen Tradition.
Das absolute Highlight ist der „Jidai Fuzoku Gyoretsu“ (Historischer Kostümumzug). Frauen in prachtvollen Gewändern und kunstvollen, traditionellen Frisuren – von der Kofun-Zeit bis hin zu den klassischen Maiko-Stilen – ziehen durch die malerischen Gassen von Gion. Dank der Unterstützung des Kyoto Beauty Culture Club werden diese historischen Stile mit höchster Präzision wiederbelebt. Ein weiterer spiritueller Höhepunkt ist die Tanzdarbietung „Kurokami“ vor dem Schrein sowie die feierliche Zeremonie, bei der die Kämme dem heiligen Hügel übergeben werden, was eine Atmosphäre von tiefer Ruhe und Eleganz schafft.
Das Event findet im Jahr 2025 wie folgt statt:
Der Veranstaltungsort ist der Yasui Konpiragu Schrein im Bezirk Higashiyama, Kyoto. Bitte planen Sie aufgrund des hohen Besucheraufkommens ausreichend Zeit ein.
Um den Umzug optimal zu verfolgen, empfiehlt es sich, die Route vorab zu kennen. Besonders in den charmanten Gassen von Gion lassen sich die Teilnehmer wunderbar beobachten. Genießen Sie den Kontrast zwischen der feierlichen Atmosphäre im Schrein und dem lebhaften, farbenfrohen Umzug. Bitte beachten Sie, dass der Umzug bei Regen abgesagt wird. Da es vor Ort keine Verkaufsstände gibt, nutzen Sie gerne die umliegenden Cafés und Restaurants in Gion.
Der Eintritt ist kostenlos. Da Sie sich viel im Freien bewegen, tragen Sie bitte bequeme Schuhe. Bitte achten Sie auf die anderen Besucher und die lokale Etikette.