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Das Kuroseki-ji Somin Matsuri ist eine über 1000 Jahre alte traditionelle Zeremonie am historischen Tempel Kuroseki-ji in Oshu, Präfektur Iwate. Es gilt als eines der drei außergewöhnlichsten Feste Japans (oder 'Naked Festivals') und ist als nationales immaterielles Kulturgut eingestuft. Das Ritual dient dazu, Unheil abzuwenden und für eine reiche Ernte zu beten. Die entschlossene Darstellung der Männer in der klirrenden Kälte hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Der Höhepunkt ist die Prozession der Männer mit brennenden Fackeln (Saito-gi) in der Dunkelheit der Nacht, gefolgt vom dramatischen Kampf um die 'Somin-Beutel'. Das Spektakel beginnt gegen 22:00 Uhr mit dem Klang der Tempelglocke und erreicht zwischen Mitternacht und Morgengrauen seinen Zenit. Besonders beeindruckend ist der Kampf der Männer in traditioneller Unterkleidung um die Glücksbeutel, die glückbringende Gaben enthalten. Wer das letzte Stück erringt, gilt als der 'Glücksbringer' des Jahres.
Das Fest findet traditionell vom 7. bis 8. Januar des Mondkalenders statt. Im Jahr 2027 findet die Veranstaltung am 7. Januar statt. Der typische Ablauf ist:
Das Event findet am Kuroseki-ji Tempel in Oshu, Präfektur Iwate, statt.
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Veranstaltungsort | Kuroseki-ji Tempel |
Dies ist ein streng religiöses Ereignis. Teilnehmer sollten sich auf die spirituelle Reinigung (Verzicht auf Fleisch, Fisch, Knoblauch etc.) vorbereiten. Zuschauer können sich vor Ort anmelden, um teilzunehmen, sollten jedoch den Respekt vor der Tradition wahren. Für aktive Teilnehmer ist das Tragen der traditionellen Unterkleidung (Fundoshi) vorgeschrieben.