
Guide
Das Kurama Feuerfest (Kurama no Hi Matsuri) ist das jährliche Fest des Yuki-Schreins in Kurama, einem Dorf im Bezirk Sakyo in Kyoto. Es gilt als eines der drei außergewöhnlichsten Feste Kyotos und ist tief in der Geschichte verwurzelt. Der Ursprung liegt im Jahr 940, als zur Zeit der Verlegung des Yuki-Myojin nach Kurama Schilf am Fluss Kamo als Lichtquelle entzündet wurde. Heute zieht das Spektakel Besucher mit seinen riesigen Fackeln und dem intensiven Lichtspiel in den Bann.
Der größte Reiz liegt in der Kombination aus der tiefen Dunkelheit und dem lodernden Licht der Fackeln. Gegen 18:00 Uhr werden die sogenannten „Eji“ (Feuerstellen) im Dorf entzündet. Die Energie steigt von den kleinen Fackeln der Kinder bis hin zu den massiven Fackeln der Erwachsenen. Besonders beeindruckend ist der Moment, wenn die Sänften die steilen Pfade hinunterfahren und die unzähligen Fackeln vor dem Tor des Kurama-Schreins die Nacht erhellen. Ein besonderes visuelles Highlight ist der „Choppen“, bei dem Männer an den Tragebalken der Sänften hängen.
Das Fest findet jährlich am 22. Oktober statt und zieht sich von den Abendstunden bis in die Nacht hinein.
Das Geschehen findet rund um das Dorf Kurama im Bezirk Sakyo, Kyoto, statt.
Die Wege im Dorf Kurama sind sehr eng und die Kapazität ist begrenzt. Besonders im Bereich vor dem Tor des Kurama-Schreins kann das Stehenbleiben eingeschränkt sein. Bitte achten Sie auf Ihre Umgebung. Zudem sind alle rituellen Gegenstände (Trommeln, Fackeln, Sänften) als heilig zu betrachten und dürfen von Besuchern nicht berührt werden. Bitte respektieren Sie die lokalen Regeln.