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Das Kumano Hongu Taisha Annual Grand Festival ist eine der bedeutendsten Zeremonien zur Bitte um eine reiche Ernte, die in der Kumano Hongu Taisha in der Stadt Tanabe, Präfektur Wakayama, stattfindet. Das Fest ist geprägt von hochspirituellen Ritualen, die den Weg der Gottheiten durch die Berge symbolisieren. Besonders hervorzuheben sind das als immaterielles Kulturgut der Präfektur Wakayama ausgewiesene „Yunobori-Shinji“ sowie das „Ondasai“-Fest in der weiten Ebene von Oyunohara. Diese Zeremonien vermitteln einen tiefen Einblick in den traditionellen japanischen Glauben und die tiefe Ehrfurcht vor der Natur.
Ein absolutes Highlight ist die „Togyo“-Prozession, bei der die Mikoshi (tragbare Schreine), in denen die Gottheiten wohnen, getragen werden. Beim „Yasabaki-Shinji“, das die heilige Zahl Acht ehrt, tanzen Kinder (Chigo) unter dem Schlagen von Trommeln, um die Gottheiten herabzurufen. Beim Ondasai-Fest spielt der „Chobana“ – prachtvoll geschmückte Blumen – eine zentrale Rolle. Der Moment, in dem die Teilnehmer um diese Blumen kämpfen, ist ein lebendiger Ausdruck der Hoffnung auf eine gute Ernte. Zudem sind die rituellen Tänze wie der „Taishimai“ auf der weiten Fläche von Oyunohara sowie die feurigen Goma-Feuerrituale der Shugendo-Praktizierenden ein spektakulärer Anblick.
Das Fest findet über drei Tage vom 13. bis 15. April statt.
Die zentralen Orte des Festes sind die Kumano Hongu Taisha und die umliegenden heiligen Stätten.
Dieses Fest ist primär ein religiöses Ritual und kein reines Event. Bitte bewahren Sie beim Beobachten der heiligen Zeremonien Respekt und Ruhe. Besonders die Momente, in denen die Kinder als Träger der Gottheiten gelten, sowie die Prozession der Mikoshi sind hochgradig sakral. Da viele Zeremonien im Freien auf weiten Flächen stattfinden, ist eine entsprechende Vorbereitung auf das Gelände wichtig.