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Das Fujikiri Matsuri (Fujikiri Eishiki) ist eine über 1300 Jahre alte traditionelle Zeremonie im Daizenji-Tempel in der Präfektur Yamanashi. Das Fest basiert auf der Legende von En no Gyoja, dem Begründer des Shugendo, der eine riesige Schlange bezwang. Das rituelle Durchtrennen einer etwa 1,8 Meter langen, schlangenähnlichen Wurzel aus einem heiligen Baum gilt als heiliger Akt, um Unheil abzuwenden und Segen zu bringen. Das Fest ist als nationales immaterielles Kulturgut Japans von höchstem historischem Wert.
Der absolute Höhepunkt ist die 'Schlangentöter'-Zeremonie (Orochi Taiji). Inmitten aufsteigenden Rauchs des Shito Goma-Feuerrituals wird ein Pfeil auf das 'Auge' der Schlange geschossen, gefolgt vom spektakulären Durchtrennen der Wurzel. Zudem können Sie die tiefe Kultur des Shugendo durch die Tengu-Prozession, die Tänze der Kinder (Chigo) und die rituellen Fragen der Yamabushi-Mönche mit allen Sinnen erleben.
Die Zeremonien erstrecken sich über mehrere Tage. Hier ist der Ablauf der Hauptrituale:
Die Zeremonien finden im Shingon-Schule Tempel Kaiozan Daizenji statt.
| Begriff | Details |
|---|---|
| Veranstaltungsort | Daizenji Tempel |
※ Bitte prüfen Sie die Anfahrt und Parkmöglichkeiten vorab auf der offiziellen Website.
Da es sich um ein hochheiliges religiöses Ereignis handelt, ist für die Teilnahme an speziellen Ritualen wie dem Goma-Gebet oder der Chigo-Prozession eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung für die Kinder-Prozession muss vorab per Telefon, Fax oder Post erfolgen.
Bitte beachten Sie bei der Teilnahme an den Zeremonien folgende Punkte: