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Die Sonderausstellung „Formen der Liebe – Die legendäre Shunga-Sammlung Chigo Soshi“ im Fukuda Art Museum widmet sich dem Thema „Liebe und Begehren“ in der japanischen Kultur. Das Highlight der Ausstellung ist die Erstpräsentation der Chigo Soshi, einer im frühen 14. Jahrhundert entstandenen Sammlung, die als die älteste Shunga-Sammlung Japans gilt und lange Zeit als „legendäres, verborgenes Werk“ galt. Die Ausstellung zeigt neben der Chigo Soshi auch zahlreiche Meisterwerke aus der Edo- und Meiji-Zeit, die verschiedene Facetten der menschlichen Emotionen und Leidenschaften darstellen.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Chigo Soshi, die die intime Beziehung zwischen Mönchen und Jünglingen (Chigo) mit begleitenden Texten darstellt. Die Werke zeichnen sich durch sanfte Farbnuancen, detaillierte Gesichtsausdrücke und eine starke narrative Struktur aus. Zudem werden Rollbilder wie die Koshibagaki Soshi (die als eines der ältesten Shunga-Werke gilt und von Tanibuncho nachempfunden wurde) sowie Werke von Künstlern wie Hakuin Ekaku und Yosa Bouson gezeigt, die die Vielfalt menschlicher Gefühle und Lebenskraft künstlerisch einfangen.
Die Ausstellung findet im folgenden Zeitraum statt:
Die Ausstellung findet im Fukuda Art Museum statt, das malerisch am Oigawa-Fluss in der Nähe der Togetsukyo-Brücke in Arashiyama, Kyoto, liegt.
| Artikel | Details |
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| Veranstaltungsort | Fukuda Art Museum |
Da es sich um hochkarätige Kulturgüter handelt, bitten wir um Beachtung der kulturellen Bedeutung der Werke. Die Chigo Soshi ist ein historisch äußerst wertvolles Dokument. Bitte beachten Sie, dass sich die Zusammensetzung der Exponate durch den Wechsel der Ausstellung in der Mitte des Zeitraums ändern kann.